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Dieses Programm hat BIS(S)

Dieses Programm hat BIS(S)
Hitzeperiode ist die erste BIS Eigenproduktion, und auch die Termine bis Dezember sind bereits fast ausgebucht. FOTO: Udo Theuer
Mönchengladbach. Mehr als 80 Veranstaltungen und Workshops umfasst das neue BIS-Programm von September bis Dezember. Gespickt mit vielen Highlights ist hier für jedes Alter in den verschiedenen Genres etwas dabei. Von David Friederichs

Das gestrige Sommerfest im BIS war traditionell der Auftakt für das Jahresfinale des Zentrums für offene Kulturarbeit. Bereits einige Tage zuvor konnten die Organisatoren ihr neues Programmheft vorstellen.

Besonders stolz ist man auch in diesem Jahr wieder, dass man einen bunten Mix zusammenstellen konnte, von Musik, über Literatur und Theater bis hin zu zahlreichen Workshops. Seit einem Jahr ein absolutes Highlight ist die erste Theatereigenproduktion des BIS, „Hitzeperiode“. „Bereits jetzt sind alle vier Veranstaltungen so gut wie ausverkauft“, weiß Regine Meiniger, verantwortlich für den Bereich Theater, zu berichten. Für die neuen Vorführungen wurde sogar extra das Ende umgeschrieben, „um etwas mehr Pfiff ins Finale zu bekommen.“

An drei Terminen im November, 23., 24. und 25. November, kommt das Freie Theater Bühnenreif ins BIS mit der Premiere des Stücks „Die Probe“, bei dem ein Laientheater erstmals einen Top-Regisseur verpflichtet. Was vielversprechend beginnt, endet in Streitereien, gegenseitigen Erpressungen und unerwarteten Offenbahrungen.

Claudia Übach-Pott, verantwortlich für den Bereich Literatur, freut sich besonders auf die Krimimodenschau „Todschick II“ im Rahmen der 13. Mönchengladbacher Krimitage am 11. November. Modedesignerin Eva Brachten präsentiert dann ihre Kreationen auf dem Laufsteg, dazu lesen die Autorinnen Anja Labussek und Anja Puhane passende Kurzgeschichten. Ergänzt wird das Ganze durch Autorin Martina Schneiders aus der Modestadt Düsseldorf.

Am 17. November findet zum 15. Mal die Friedensnacht statt. In Wort, Musik, Film und Bild wird das Thema umgesetzt. „Hier können sich auch noch Künstler melden, die sich mit ihren Beiträgen beteiligen möchten“, sagt Übach-Pott.

Bereits am kommenden Mittwoch, 30. August, wird der Film „Pottkinder - ein Heimatfilm“ im BIS gezeigt, ein Film über das Leben einer Familie zwischen Duisburg und Dortmund. Über drei Jahre filmte Alexander Waldheim zusammen mit rund 200 Helfern an der Amateurproduktion. Kleine Gastrollen nahmen dabei auch Prominente wie Hennes Bender, Manni Breukmann oder Peter Neururer an.

Musikalisch wird es auch wieder im BIS. Im Rahmen der Jazz-Visions kommen die Joscha Oetz Urbanic Cycles am 29. September nach Mönchengladbach. Einen Tag später werden bei der Jazz-Visions Night insgesamt fünf Bands die Liebhaber des Jazz verwöhnen. Etwas ungewöhnlicher wird es am 7. Oktober und 9. November, wenn bei „Gouki Kadan“ ein wahrer Trommelwirbel über das BIS hereinbricht.

Weitere Highlights sind die Berlin Comedy Allstars, die am 22. September im BIS gastieren und die Lachmuskeln beanspruchen, sowie der BIS Klamottentausch, der am 23. September stattfinden wird und wo bei einer Swap-Party ausgediente Klamotten munter mit anderen Teilnehmerinnen getauscht werden können.

Wenn am 13. September die Ausstellung „Von da an“ im Haus Nummer 97 an der Bismarckstraße vom Museum Abteiberg eröffnet wird, zeigt der Museumsverein parallel im Café Bisquit Reproduktionen von Jahresgaben unter dem Titel „6 aus 11“.

(Report Anzeigenblatt)