| 11.11 Uhr

Hybrid Training

Hybrid! Bei dem Begriff denken Sie vermutlich an ein Auto. Zu Recht! Allerdings hat es dieser Begriff mittlerweile auch in den Bereich des Trainings geschafft.

Heute stelle ich Ihnen eine Variante im Bereich Cardiotraining vor, die eine Hybridform darstellt. Wenn Sie meine Kolumne länger verfolgen, haben Sie mitbekommen, dass ich kein großer Freund von langen, zähen, langweiligen und niedrigintensiven Ausdauereinheiten bin (in einem Wort zusammengefasst: Joggen). Ich bevorzuge die kürzere, intensivere, zeitsparendere, anstrengendere, effizientere und effektivere Variante: Intervalltraining! Die Hybridvariante ist eine Mischung aus beidem und eine hervorragende Option, wenn Sie eines oder sogar die beiden folgenden Ziele verfolgen. 1. Fettverlust 2. Verbesserung der Kondition und Ihrer Ausdauer, denn diese beiden Dinge sind NICHT dasselbe!

Wie könnte so ein Hybridtraining also aussehen? Die beste Option ist, Sie gehen nach draußen, da wir uns generell viel zu wenig an der frischen Luft bewegen. Wenn Ihnen aber nicht danach sein sollte, eignet sich auch das Laufband oder das Fahrrad im Fitnessstudio Ihres Vertrauens für das Hybridtraining. Sie starten den ersten Block mit einem Intervalltraining. 60 s Belastung gefolgt von 60 s Entspannung, das ganze für 10 Runden. Nach den 20 Minuten nehmen Sie sich eine Pause von 5 bis 10 Minuten und im Anschluss laufen Sie nochmal für 25 Minuten bei konstantem Tempo.

Sowohl die Intervallzeiten, als auch die Zeit für die konstante Belastung kann von Phase zu Phase variieren, dieses Beispiel ist meine Lieblingsvariante, wenn jemand noch nie mit beiden Methoden gleichzeitig gearbeitet hat. Sollten Sie damit experimentieren wollen, beachten Sie nur, dass Sie die Intervallphase immer zuerst durchführen, da Sie am Anfang noch frischer sind und deutlich höhere Leistung bringen können, was für die Intensität der Intervalle wichtig ist. Viel Spaß beim Testen!