Ab in die Hocke!

Sitzen ist das neue Rauchen. Schon mal gehört den Satz? Fakt ist, dass unsere Leiden anfangen, sobald wir in die Schule kommen! Warum? Können Kinder im Kindergarten noch rumlaufen, auf den Knien spielen und herumtoben, heißen wir sie mit der Schultüte herzlich willkommen in der Welt des Sitzens. Später kommt dann noch das Autofahren hinzu und nicht wenige verbringen auch den Großteil ihrer Freizeit mittlerweile sitzend vorm PC oder Fernseher. Das Ganze hat allerdings negative Folgen: wir büßen an Kraft und Mobilität in den unteren Extremitäten ein. Auf dem Foto demonstriere ich den Hocksitz, eine Position, die keinem von uns als Kind schwerfiel. Heute können 8 von 10 neuen Klienten bei mir diese Position an Tag 1 nicht einnehmen, ohne die Fersen anzuheben oder nach vorne oder nach hinten zu kippen. Meine Empfehlung daher: den Hocksitz regelmäßig üben, etwa morgens und abends das Zähneputzen in der Hocke erledigen, um dadurch verloren gegangene Mobilität wiederzuerlangen. mehr

Hungern ist keine Option

Das Jahr ist zehn Tage alt und ich bin mir sicher, dass bei ein paar Lesern der Vorsatz galt... eehm ich meine natürlich GILT: "Zwei, fünf oder zehn Kilo sollen runter!" Gutes Ziel, leider scheitert es häufig an der Umsetzung. Ein großes Problem, was ich dabei immer wieder, vor allem bei Frauen, bemerke: es wird viel zu wenig gegessen. Ja, ZU WENIG! Ein Essenstag liest sich dann ungefähr so: Morgens eine Scheibe Brot, mittags ein Apfel, abends ein Joghurt, aber den auch nur vielleicht, abends soll man ja nicht soviel essen! mehr

Zimt-Tee gegen die Feiertagspfunde

Weihnachtszeit ist Schokoladenzeit. Ist es schon das ganze Jahr über nicht so einfach, süßen Versuchungen zu widerstehen, stellt die Vorweihnachtszeit wohl auch den größten Disziplinfreund vor eine schier unlösbare Aufgabe. Mehr Süßes bedeutet mehr Zucker, mehr Zucker bedeutet mehr Blutzuckerschwankungen, diese führe zu einer geringeren Kohlenhydrat-Toleranz im Körper (wie viele Kohlenhydrate der eigene Körper verarbeiten kann) und das führt letztendlich zu mehr Körpergewicht. mehr

Der Besenstielstretch

Schulter-, Nacken- und auch Kopfschmerzen können von einer schlechten Haltung herrühren. Es ist zu viel Spannung auf der Brustmuskulatur, die Schultern sind nach vorne-innen gerollt und im Gegenzug ist die Rückenmuskulatur zu schwach, hauptverantwortlich dafür ist unser Lebensstil, der sich vor allem sitzend abspielt und das meiste, was wir tun spielt sich auf Brusthöhe ab. Um dem entgegenzuwirken, braucht man nicht viel mehr als einen Besen. Der Besenstiel wird mit gestreckten Armen vom Bauch, über den Kopf bis hin zum Rücken geführt und wieder zurück, das ist eine Wiederholung. Wenn Sie es nicht schaffen die Arme gestreckt zu lassen, greifen Sie einfach etwas breiter. Die Übung lässt sich also auch wunderbar zwischendurch im Büro durchführen. Ich empfehle 20 Wiederholungen morgens und 20 am Abend. mehr