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Von A wie Apfel bis Z wie Zander

Von A wie Apfel bis Z wie Zander
Die „Obstroute“ führt in zwei Schleifen von 36 und 37 Kilometern Länge durch die Region – Start und Ziel kann beispielsweise die Hansestadt Stade sein. FOTO: djd/Stade Tourismus/Martin Elsen
Kulinarische Genüsse in der Urlaubsregion Altes Land am Elbstrom. Von der Agentur

(djd). Für Genießer ist die Urlaubsregion Altes Land am Elbstrom vor allem im Herbst eine Reise wert. In der Erntezeit werden die bunten, knackigen Äpfel angeboten und in den vielen Hofläden, Hofcafés und -restaurants dreht sich alles um die köstliche Frucht. Die Region ist mit ihren 18 Millionen Obstbäumen schließlich das größte zusammenhängende Obstanbaugebiet Nordeuropas. Entlang der Niederelbe verbindet der 100 Kilometer lange Obstmarschenweg das Zentrum des Alten Landes mit der nördlichen Obstmeile. Im Straßenverkauf wird überall erntefrisches Obst angeboten und das Auge erfreut sich an schmucken reetgedeckten Fachwerkhäusern.

Delikatessen aus der Region

Radfahrer können die Gegend "obstig" auf zwei Schleifen der "Obstroute" mit Start und Ziel in Stade oder Buxtehude entdecken. Dabei sollte man es nicht versäumen, die Köstlichkeiten der Region zu probieren. Im Goebencafé in der Stader Altstadt etwa wird die Delikatesse "Stader Torte" kredenzt, Gutes gibt es auch auf dem Biohof und im Hofcafé "Ottilie" in Mittelnkirchen. Einer der letzten Elbfischer ist die Familie Buckow aus Jork. Der Fisch – von Aal über Stint bis Zander – wird täglich frisch gefangen, im eigenen Restaurant verkauft und an die Gastronomie der Region geliefert. Alles Wissenswerte zur Urlaubsregion gibt es beim Tourismusverband Landkreis Stade/Elbe unter www.urlaubsregion-altesland.de.

Kulinarische Botschafter und "Milchtankstellen"

Niedersachsen hat 2017 insgesamt 53 "Kulinarische Botschafter" ernannt: Dabei handelt es sich um authentische, verantwortungsvoll hergestellte Lebensmittel aus der Region. Das Alte Land am Elbstrom ist beispielsweise mit der Nordik Edelbrennerei und ihrem Kräuterschnaps "New Jork" dabei. Der Ringelblumenlaib aus der Jithofer Käserei ist ebenso Titelträger. Auf der "Niedersächsischen Milchstraße" können sich Pedalritter sportlich betätigen und dabei "Milchiges" genießen. Entlang von vier Radtouren zwischen 27 und 59 Kilometer Länge erhalten sie Einblicke in die moderne Milchviehwirtschaft. Leckeres aus Milch gibt es an den "Milchtankstellen" in Burweg und Kleinwöhrden, aber auch in Fredenbeck auf der Stader Geest.

Vergessene Genüsse neu erleben

Mit Netzwerkpartnern aus der Region bringt die Gastronomie im Alten Land zudem vergessene Genüssen der regionalen Küche Norddeutschlands auf den Teller zurück. Obst-, Gemüse- und Kräutersorten, die von den Märkten weitgehend verschwunden sind, erleben hier eine Renaissance, sie bieten ein besonderes Geschmackserlebnis.

(City Anzeigenblatt Krefeld II)