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Umweltheizung für Sanierung und Neubau

Umweltheizung für Sanierung und Neubau
Wärmepumpen machen in der Umwelt gespeicherte Energie nutzbar. Sie gewinnen Wärmeenergie aus dem Erdreich, dem Grundwasser oder der Luft. Dank neuester Entwicklungen können die umweltschonenden Heizungsanlagen nahezu jedes Haus effizient und komfortabel versorgen. FOTO: Stiebel Eltron/trd/akz-o
Sanierer setzen bei der Modernisierung der Heizung auf Zukunftstechnologien Von der Agentur

Aktuelle Zahlen des Bundesverbandes Wärmepumpe (BWP) aus dem letzten Jahr belegen einen stabilen Trend beim Einsatz von umweltfreundlichen und zukunftssicheren Heizsystemen für die Modernisierung von Bestandsimmobilien sowie beim Neubau. Entschied sich vor zehn Jahren gerade mal jeder zwanzigste Bauherr oder Sanierer für den Einsatz einer innovativen Wärmepumpe, ist es heute bereits jeder Dritte. Besonders Luft-Wärmepumpen in Bestandsimmobilien sind gefragt. Im Falle eines Verkaufes erfährt die Immobilie so eine Wertsteigerung, denn energieeffiziente Zukunftstechnologien sind gefragter denn je. Bei allen Experten besteht Einigkeit darüber: Die Zeit für den Umstieg auf nachhaltige Heizungstechnologie ist längst gekommen. Ressourcenschonung, Klimawandel, CO2-Einsparung, Unabhängigkeit, Zukunftssicherheit – angesichts der gewaltigen Herausforderungen, die die Energiewende mit sich bringt, sollen Wärmepumpen dabei die Schlüsseltechnologie sein, wenn die Energiewende gelingen soll. Für Hausbesitzer kann die Entscheidung für eine innovative Wärmepumpe hohe Einsparpotenziale erschließen und finanzielle Anreize bieten. Vorhandene veraltete Heizungen können meist problemlos gegen die neue Technologie ausgetauscht oder entsprechend der baulichen Voraussetzungen ergänzt werden. Bis zu 9.600 Euro soll es laut Energieexperte Henning Schulz im Bestand vom Staat dazugeben, wenn man sich für eine neue, effiziente Erdreich-Wärmepumpe entscheidet. Auch der Einsatz einer Umweltheizung im Neubau wird belohnt und kann mit bis zu 4.500 Euro gefördert werden.

(StadtSpiegel)