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Sommer, Sonne, Stromsparen

Sommer, Sonne, Stromsparen
Sommerkur fürs Sparschwein: Wer einen kritischen Blick auf seinen Stromverbrauch wirft, kann auch in der warmen Jahreszeit viel Geld sparen. Foto: djd/LichtBlick SE/Brian Jackson – Fotolia
(djd). Noch immer meinen viele Bundesbürger, dass man sich nur im Herbst und Winter mit dem wichtigen Thema Energiesparen auseinandersetzen sollte. Tatsächlich aber lohnt es sich auch im Sommer und zur Urlaubszeit, einen kritischen Blick auf den eigenen Stromverbrauch zu werfen. Hier sind Tipps, wie man auch mit kleinen Maßnahmen in der Summe einiges erreichen kann. Von der Redaktion

Vor dem Urlaub alle Elektrogeräte ausschalten:

Vor dem Start in den Urlaub sollten alle Elektrogeräte ausgeschaltet beziehungsweise vom Netz genommen werden. „Dabei ist vor allem auf den Standby-Modus zu achten, der einen erheblichen Energiefaktor darstellt“, so Ralph Kampwirth vom Energie- und IT-Unternehmen LichtBlick. Sei man längere Zeit im Urlaub, sollte auch der Wasserboiler vom Netz genommen werden. Nach dem Urlaub müsste er einmal auf über 60 Grad erhitzt werden, um mögliche Bakterien abzutöten.

Im Kühlschrank Ordnung halten:

Kühlschrank und Gefriertruhe laufen im Sommer auf Hochtouren. Schon eine zwei Millimeter dicke Eisschicht kann ihren Strombedarf um 15 Prozent erhöhen, daher sollte man die Geräte rechtzeitig abtauen. In der warmen Jahreszeit ist es zudem besonders wichtig, den Kühlschrank bewusst zu nutzen und Ordnung zu halten. Denn bei jedem Öffnen geht Energie unnötig verloren. „Auch bei sehr hohen Außentemperaturen ist eine Kühltemperatur von sieben Grad Celsius völlig ausreichend“, so Kampwirth. Für Gefrierschränke werde eine Temperatur von minus 18 Grad empfohlen. Je weiter Kühl- oder Gefrierschränke herunterkühlen müssten, desto mehr Energie werde unnütz verbraucht.

Wäsche auf der Leine trocknen:

Bei warmen Temperaturen trocknet die Wäsche auf dem Balkon oder im Garten energiesparend und schnell. „Der Wäschetrockner zählt zu den größten Energiefressern im Haushalt. Er verbraucht meist mehr als eine Waschmaschine oder ein Kühlschrank“, erläutert Ralph Kampwirth. Um diese Energie zu sparen, sollte man sobald wie möglich auf die natürliche Wärme und die Kraft der Sonne setzen und die Wäsche auf der Leine trocknen lassen.

Sonnenschutz statt Klimaanlage

In den warmen Monaten können Räume auch ohne Klimaanlage kühl gehalten werden. Vorhänge, Fensterläden und Rollos sorgen dafür, dass die Wärme gar nicht erst im Raum gespeichert wird. Wer mittags die Fenster offen lässt oder auch nur kippt, lässt unnötig Wärme herein, die in den Wänden und im Boden gespeichert bleibt. Die Luftzirkulation durch einen Ventilator senkt zwar die gefühlte Temperatur, zu einer tatsächlichen Abkühlung der Raumluft kommt es aber nicht.

(StadtSpiegel)