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Mautgebühren – andere Länder, andere Eigenheiten

Mautgebühren – andere Länder, andere Eigenheiten
Gut zu packen ist eine Sache – die Mautregeln der Urlaubsländer zu kennen, eine andere. FOTO: dmd/thx
Vor der Abreise sollte man sich umfassend informieren. Von der Agentur

dmd). Die Zeiten ändern sich – auch in Sachen Mautgebühren: Immer mehr Länder wickeln die Zahlung elektronisch ab. Oder man muss mit anderen Eigenheiten rechnen.

Um unangenehme Momente oder Nachwirkungen der Urlaubsanfahrt zu vermeiden, veröffentlichte jetzt der ADAC eine länderspezifische Übersicht.

Besonders bei einer Fahrt nach London, Dublin oder Italien, in der Gegend nördlich von Mailand, sollte man schon vor der Abfahrt tätig werden. Denn dort gibt es mittlerweile kostenpflichtige Streckenabschnitte, für die man sich vor der Fahrt online registrieren muss.

Auch Portugalurlauber sollten sich gut informieren. In diesem Land wird auf den meisten Strecken mithilfe eines Transponders elektronisch bezahlt.

Daher sollte bei der Buchung eines Mietwagens nachgefragt werden, ob ein solcher vorhanden ist. Ist man mit einem Auto ohne Transponder auf einer solchen Strecke unterwegs, wird das Kennzeichen des Fahrzeugs gespeichert. Und zwar solange bis die Gebühr bezahlt ist. Allerdings gibt es auch hier ein Problem: Möglich ist die Bezahlung erst 48 Stunden nachdem man das letzte Mautportal passiert hat. Reist man also vorher schon wieder Richtung Heimat ab, wird es schwierig, die Zahlung ordnungsgemäß abzuwickeln.

In Frankreich, Italien und Spanien wurde mittlerweile an fast allen Mautstationen das Personal durch Zahlmaschinen ersetzt. Zwar kann man dennoch an einigen nach wie vor Bar die Gebühr begleichen. Auf der absolut sicheren Seite ist man jedoch mit der Zahlung durch eine Kreditkarte. Also diese nicht vergessen bei einer Fahrt nach Frankreich, Spanien oder Italien.

Und noch eine italienische Eigenheit – vor der man sich allerdings in Acht nehmen sollte. Oft stehen hier aufgrund technischer Probleme die Schranken einladend offen und laden zum vermeintlichen Gratisfahren ein.

Dies kann sich jedoch später sehr rächen. Also lieber versuchen, mit dem Hilfeknopf einen Mitarbeiter zu erreichen und von ihm einen Beleg zu fordern, um die Maut später korrekt nachbezahlen zu können.

Auch Ungarn kassiert mittlerweile elektronisch mithilfe der e-Matrica, einer Art elektronischen Vignette. Hier sollte man genau prüfen, ob alle Angaben stimmen, sprich: das Kennzeichen sowie die Gültigkeitsdauer. Sonst drohen später Gebühren für die Nachbezahlung oder im schlimmsten Fall eine Buße von bis zu 200 Euro.

(StadtSpiegel)