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Neuer Bahnhof für Rheindahlen?

Neuer Bahnhof für Rheindahlen?
Rheindahlen braucht einen modernen, barrierefreien Bahnhof. FOTO: Bert Stevens
Rheindahlen. Die Bezirksvertretung-West plant einen neuen Bahnhof für den Stadtteil Rheindahlen – barrierefrei und an zentralem Standort. Von Bert Stevens

Das Projekt, das fast eine Million Euro kosten dürfte, ist bereits in der Bearbeitung: Ein moderner Bahnhof für Rheindahlen. Die Verwaltung zeigt sich auch schon mit der Planung befasst, eine Machbarkeitsstudie wurde ausgeführt, womit die ersten Weichen für das Vorhaben gestellt sein dürften. Und das ist gut so, denn Rheindahlen braucht diesen neuen Bahnhof unbedingt, denn der vorhandene entspricht in keinster Weise mehr den heutigen

Anforderungen.

Nicht barrierefrei ! Ein Argument weshalb die BZV-West die Pläne nicht mehr länger in der Schublade lässt, sondern sie vorantreibt. Behinderte können ihren Zug, der entweder in Richtung Dalheim oder in Richtung Mönchengladbach unterwegs ist, ohne Begleitung kaum besteigen. Der Bahnsteig ist mit 35 Zentimetern einfach zu hoch. Ein weiteres Argument: Der alte Bahnhof befindet sich nicht zentral und ist durch seine „einsame Lage“ für die Fahrgäste – besonders in der dunklen Jahreszeit – nicht ungefährlich.

Vorgesehen ist eine neue Haltestelle für den Bahnbetrieb in unmittelbarer Nähe der Gladbacher Straße, angrenzend dem Verbrauchermarkt Kaisers. Bus – und Bahnverkehr können hier auch besser miteinander verbunden werden. Zur verbesserten Sicherheit sind hier dann Vollschranken nötig.

Die Planungszuständigkeit teilen sich die Stadt sowie der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR), wobei die Stadt nur für die Zuwege zuständig ist. Der neue Bahnhof selbst bliebe Eigentum der Deutschen Bahn AG.

Eine Klärung der Kostenübernahme steht noch aus – also die Frage: Wer trägt welche Kosten ? Es ist nicht davon auszugehen, dass das Vorhaben „Neuer Bahnhof für Rheindahlen“ an dieser Frage noch scheitern kann.

(StadtSpiegel)