| 14.12 Uhr

Spielplätze: Trauriges Bild

Spielplätze: Trauriges Bild
Spielplatz am Piepersweg. FOTO: Thorsten Pfeifer
Manche Spielplätze in Mönchengladbach bieten ein trauriges Bild, auch in Neuwerk; unsere Leser sagen, wo. Von Klaus Schröder

Sandra Lüpertz schreibt: „Wir wohnen in Lürrip, hier sind alleine zwei Spielplätze, die so gut wie gar nicht gepflegt werden, zum einen der Spielplatz zwischen Compesmühlenweg Habichtstraße -Am Hülserhof. Hier waren vor einiger Zeit noch Gummimatten unter den Schaukeln, die auf Betonplatten befestigt waren, die Betonplatten lagen zur Hälfte an den Kanten frei. Mittlerweile sind die Platten beseitigt worden.

Wenn allerdings der Rasen gemäht wird, (was auch nicht oft vorkommt) wird von den 2 Zugängen meistens nur einer frei geschnitten und 2 Wackeltiere und eine Bank stehen weiterhin im hohen Gras und in den Brennnesseln. Der zweite Spielplatz befindet sich „ Am Brückensteg“ .

Dort wird der Rasen noch weniger gemäht und im Sand im Spielbereich wachsen hohe Disteln. Außerdem habe ich dort schon kaputte Shishas, Kondome , zerbrochenes Glas und ein langes Stück von einem scharfen Kantenschutzprofil im Sand gefunden. Diesen Spielplatz meiden wir nun völlig. Die Mülleimer vom Spielplatz im Volksgarten quellen über vor Müll. Es ist schade und traurig, dass die meisten Spielplätze so vernachlässigt werden. Schade ist es auch, dass viele Menschen ihren Müll einfach immer und überall hinwerfen oder neben den Mülleimer auf den Spielplatz stellen, auch wenn ihre Kinder daneben spielen. Wir fahren mittlerweile häufiger nach Holland. Dort gibt es tolle Spielplätze die zwar Eintritt kosten, dafür sind die Spielplätze allerdings umzäunt und in einem guten Zustand.

Thorsten Pfeifer schickt seinen Fotos an die Redaktion mit der Fanfare voraus: „Würden Sie Ihr Kind hier spielen lassen?“ Weiter heißt es in seiner Mail: „Wir sind direkte Anwohner des Spielplatzes Piepersweg. Über die letzten Jahre haben wir den Verfall des Spielplatzes mitverfolgt. Noch vor wenigen Jahren gab es Klettergerüste, eine Rutsche und weitere Spielgeräte. Unsere beiden Kinder haben dort immer sehr gerne gespielt. Mittlerweile ist der einstige Abenteuerspielplatz zu einer Hundetoilette verkommen. Spielen macht hier schon lange keinen Spaß mehr. Im letzten Herbst wurde der letzte Kletterturm mit Rutsche wegen Baufälligkeit abgerissen. Seitdem ist nichts mehr passiert. Inzwischen ist der Sandkasten mit Unkraut und stacheligen Disteln überwuchert. Besonders schlimm ist die Situation für die vielen Familien mit kleinen Kindern in unserem Wohngebiet Hauweg, Piepersweg, Von-Groote-Straße, Dyker Weg, Bendstieg und Hüttendyk. Für sie ist es der einzige Spielplatz in der näheren Umgebung. Traurig, dass für die Kinder unserer Stadt scheinbar so wenig Geld eingeplant wird.“

(StadtSpiegel)