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Archiv Stadtgespräch
Helfen, aber wie?
Kevin Klaes und Rudolf Schoenmakers würden gerne etwas für „ihre“ Stadt tun, dürfen aber nicht. Foto: Markus Rick

M’gladbach (ysl).  Kevin Klaes und Rudolf Schoenmakers wollten das Mönchengladbacher Ordnungsamt ehrenamtlich unterstützen, bekamen aber eine Absage. Der StadtSpiegel hat nach dem Grund geforscht.

So unterschiedlich Kevin Klaes und Rudolf Schoenmakers auf den ersten Blick erscheinen, eines ist ihnen gemein: Sie lieben ihre Heimatstadt und möchten etwas dafür tun, dass Mönchengladbach lebens- und liebenswert bleibt. Aus diesem Grund bewarben sich die zwei Männer als ehrenamtliche Helfer im Ordnungsamt, bekamen jedoch wenige Wochen später eine schriftliche Absage der Stadt, dass dies „grundsätzlich“ nicht möglich sei.
Grund genug für uns einmal nachzuhören, warum dies so ist und welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen, um beim Ordnungsamt tätig zu werden. Dazu sprach der StadtSpiegel mit Achim Haimüller, Leiter des KOS (Kommunaler Ordnungs- und Servicedienst).
„Unsere KOS-Mitarbeiter haben eine mehrjährige Ausbildung durchlaufen und wurden – speziell auf den Ordnungsdienst bezogen – weitergebildet und geschult“, erklärt Achim Haimüller. „Dazu kommt zwei Mal im Monat ein Einsatztraining und regelmäßige Fortbildungen. Unsere Mitarbeiter erfüllen vielfältige hoheitliche Aufgaben, die denen der Polizei – bis auf die Strafverfolgung – sehr ähnlich sind. Da können wir – leider – nicht auf engagierte Bürger zurückgreifen.“
„Wenn wir beispielsweise zur Fortbildung mit den Kollegen aus Düsseldorf unterwegs sind“, erklärt Haimüller weiter,  „haben auch wir keine Handhabe. Dies ist nur in unserem ‘Hoheitsgebiet’, für das uns von unserem Dienstherren unsere Aufgaben verliehen wurden, möglich.“
Der Aufgabenbereich des Ordnungsamtes reicht von Ordnungswidrigkeiten im Bereich der Abfallentsorgung über Umweltgefährdung durch Kraftfahrzeuge, Anleinpflicht für Hunde und Verschmutzungen durch die Vierbeiner, Prostitution, Lärmbelästigung, wildes Campen bis zu Nachbarschaftsangelegenheiten und zwangsweisen Schulzuführungen. In der Erfüllung ihrer Aufgaben sind sie der Polizei gleichgestellt. Verankert ist dies im Ordnungsbehördengesetz des Landes NRW.
Für den KOS sind in Mönchengladbach zwölf Stellen vorgesehen. „Wir schreiben die Stellen intern aus und haben da auch immer große Resonanz“, erklärt Haimüller.
All dies bedeutet natürlich nicht, dass das Ordnungsamt es nicht begrüßt, von aufmerksamen Bürgern wie Kevin Klaes und Rudolf Schoenmakers, auf Missstände hingewiesen zu werden. Dies geht zum einen über die Hotline „Saubere Stadt“, die Meldungen zu wilden Müllablagerungen rund um die Uhr entgegen nimmt. Natürlich kann man sich auch direkt an das Ordnungsamt wenden. In beiden Stadtzentren ist der KOS in Doppelstreifen und über eine mobile Einheit in den Außenbezirken präsent.

INFO
Hotline „Saubere Stadt“:
02161/25 95 25
Kommunaler Ordnungs- und Servicedienst (von 8 bis 0 Uhr):
02161/25 20 25




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