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Zweierlei Maß beim Eine-Stadt-Fest? Was der Veranstalter sagt

Hoch her gehen die Meinungen über das Parkverbot für Anwohner beim Eine-Stadt-Fest an der Brucknerallee. Hier die Stellungnahme des Veranstalters.

"Lieber Stadt Spiegel Mönchengladbach,
liebe Anwohner,
liebe Besucher des EineStadt-Festes,
wir freuen uns über jedes Feedback zum EineStadt-Fest.

Natürlich nehmen wir auch kritische Hinweise bzw. Artikel ernst und hinterfragen die Gründe und wollen auch natürlich gerne so etwas zum Anlass nehmen, die Abläufe für alle Anwohner, Teilnehmer und Besucher zu verbessern.

Leider ist ein Event in der Größenordnung nur zu organisieren, wenn die Straße für den öffentlichen Verkehr komplett abgesperrt wird. Das gilt leider zwangsläufig auch für die Anwohner. Ein Fest dieser Größenordnung benötigt leider etwas Platz um die Abläufe organisieren zu können.

Bei knapp 40 Gastronomen mit Mitarbeitern, bei knapp 100 teilnehmenden Musikern und Technikern, bei knapp 50 Kunsthandwerkern und bei 20 Kinderattraktionen sind bevor solch eine Veranstaltung stattfindet, schon weiter mehr als 500 Personen vor Ort anwesend.

Für all die Menschen die eine solche Organisation nicht tagtäglich umsetzen, wollen wir einen kurzen Blick hinter den Kulissen zulassen
.
Parksituation für die Anwohner:
Wir der Veranstalter informieren JEDEN Anwohner 4 Wochen vor dem Fest über die Veranstaltung, über die Abläufe und die mögliche Parkplatzsituation. JEDER Anwohner erhält von dem Veranstalter eine Durchfahrtsgenehmigung um zu seinem Grundstück fahren zu können, hier sein Auto Be- und Entladen zu können und ggf. in seine Garage oder ähnliches sein Auto abstellen zu können. Für alle Fragen zum Fest veranstaltet der Verein IMMER ein Tag vor dem Fest ein Anwohnergrillen. Hier können die Anwohner alle Fragen zu den Abläufen stellen, Verbesserungsvorschläge anbieten und Ihre Kritik zu den Abläufen äußern. Zudem ist eine 24h Telefonhotline während des Festes aktiv. Knapp 300 Anwohner kommen alljährlich zum Anwohnergrillen. Hier ladet der Verein alle Bewohner auf eine Grillwurst und ein Bier herzlichst ein. Leider hat kein Anwohner beim Anwohnergrillen seinen Unmut geäußert und es wurden lediglich 5!!! Anrufe über die 3 Tage von Seiten der Anwohner getätigt, die alle nichts mit der Parksituation zu tun hatten. Um alle 5 Anliegen haben wir uns sofort vor Ort gekümmert. Wie wir finden, bei der Anzahl der Bewohner ein gute Quote!

Parksituation für die Gastronomen und Teilnehmer:
Jeder Gastronom hat vor der Veranstaltung eine Parkgenehmigung bzw. eine Durchfahrtsgenehmigung für einen PKW, der mit dem jeweiligen Kennzeichen und einer Erreichbarkeit (Handynummer) erhalten. Diese Parkgenehmigung wurde vom Veranstalter mit einem Parkplatz zugewiesen. Weitere PKWs, z.B. die Ihrer Mitarbeiter, mussten leider außerhalb des Geländes parken. Dies wurde auch regelmäßig kontrolliert.

Wir würden gerne für alle Anwohner ausreichend Parkmöglichkeiten herstellen, aber das ist in der direkten örtlichen Nähe nicht umsetzbar. Durch Überprüfung vor Ort, haben wir aber feststellen können, dass sowohl auf dem Schotterparkplatz an der Rheydter Straße als auch am Grenzlandstadion (Fußweg 5 min) immer ausreichend Parkmöglichkeiten vorhanden waren. Viele Besucher kommen zu Fuß, mit dem Fahrrad oder den öffentlichen Verkehrsmitteln.

Wir wollen seit 15 Jahren auch die Anwohner mit dem Fest glücklich machen und diese zufriedenstellen. Wir wollen Sie herzlichst einladen mitzufeiern und setzen alles daran, dass JEDER Anwohner das Fest in einem zumutbaren Rahmen mit uns 3 Tage feiern kann. Das bestätigen uns auch vor Ort viele Anwohner, aber leider gelingt es uns nicht bei allen Anwohnern. Das tut uns sehr leid!!!

Für das nächste Jahr suchen wir gerne den weiteren Dialog mit den Anwohnern um die Situation wie jedes Jahr ein Stück weiter zu verbessern.
Versprochen liebe Anwohner!!"