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Zu wenig Asphalt

Zu wenig Asphalt
Diese Aufnahme von der Schlachthofstraße entstand im Sommer 2016; aber bis heute sich nichts getan. FOTO: Klaus Schröder
Mönchengladbach. Besser Schlag- als Funklöcher, empfehlen Digitalexperten heute und verweisen auf die Dringlichkeit von schnellem Internet für die zukünftige Wirtschaft. Darüber lässt sich sehr gut streiten, und Mönchengladbacher Auto- wie Radfahrer sehen das bestimmt anders. Von Klaus Schröder

Das Lenkrad zittert, das Auto schüttelt sich: Ob Schlachthofstraße, Gracht oder viele andere Straßen - von den fast 1000 Kilometern Straßen im Stadtgebiet sind nicht alle in Schuss, sondern sind durch Wind, Wetter und den Autoverkehr in die Jahre gekommen. Straßen-Kontrolleure der mags achten täglich mit Argus-Augen auf Veränderungen in der Asphaltschicht, tragen sie in einer städtischen Datenliste zusammen, damit sie entweder kurzfristig mit Kalt-Asphalt behoben oder einer größeren Reparatur zugeführt werden können.

Am wichtigsten sind die Überprüfungen von Gehwegen wegen der Unfallgefahr, sie werden wöchentlich abgegangen, Hauptverkehrsstraßen alle zwei Wochen und die anderen innerhalb von vier Wochen. Rund 200 Hinweise kommen jeden Tag zusammen, auch die Bürger melden Schadstellen. Dennoch müssen sich Anlieger danach manchmal jahrelang gedulden, bevor etwas passiert.

(StadtSpiegel)