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Zu Besuch in Russland

Zu Besuch in Russland
Deutsche und russische Studenten tauschten sich jetzt an der Universtität in Uljanowsk aus.
Mönchengladbach. Studierende der Hochschule Niederrhein waren jetzt zu Gast bei ihrer Partneruniversität in Uljanowsk in Russland. Von der Redaktion

Über das Thema „Vergleich der regionalen Standortfaktoren für Unternehmen“ sprachen russische und deutsche Studierende und Lehrende bei ihrem zehnten Workshop. Dieser fand jetzt in Uljanowsk statt. Studierende des Fachbereichs Wirtschaftswissenschaften der Hochschule Niederrhein diskutierten zusammen mit Studierenden der gastgebenden Universität und der Universität für Architektur und Bauwesen in Nishnij Nowgorod über die Bedeutung und die Qualität von Standortfaktoren für ausgewählte Wirtschaftsbereiche.

Der Fachbereich Wirtschaftswissenschaften der Hochschule Niederrhein pflegt seit Jahren eine enge Partnerschaft mit der Universität in Uljanowsk. Erst im April war deren Rektor zu Gast am Niederrhein. „Besonders wichtig sind die interkulturellen Aspekte dieses Workshops. Gerade in den Zeiten zunehmender nationaler Egoismen und sinkendem Verständnis für andere Kulturen“, sagt Professor Martin Wenke. Er ist der Initiator des Workshops und koordiniert die Kontakte des Fachbereiches zu russischen Hochschulen. Seit 13 Jahren setzt sich der frühere Dekan des Fachbereichs Wirtschaftswissenschaften für den Ausbau und die Verstetigung der Zusammenarbeit mit Hochschulen der Russischen Föderation ein. Initiiert wurde die Kooperation 2005 durch die ehemalige deutsch-russische Gesellschaft in Krefeld.

Zu der deutsch-russischen Zusammenarbeit gehören nicht nur die Workshops. Professor Bernard Vogl führte mit Hilfe einer Videokonferenz die Lehrveranstaltung „European Economic Policy“ zusammen mit der Kollegin Irina Kvostova und Studierenden der Higher School of Economics (HSE) in Nishnij Nowgorod durch. Und Anfang Juni war der Doktorand Mikhail Tomilov zu Gast am Fachbereich in Mönchengladbach. Er führte Gespräche rund um den ökonomischen Integrationsprozess der fernöstlichen Regionen Russlands in Richtung China, Japan sowie Korea und Taiwan. Für Studierende mit Schwerpunkt International Management hielt er Vorlesungen.

Seit dem vergangenen Jahr besteht für die Studierenden des Fachbereichs Wirtschaftswissenschaften zusätzlich die Möglichkeit, im September an einer dreiwöchigen Summer School der Universität in Nishnij Nowgorod teilzunehmen. Auf dem Programm stehen internationale Managementworkshops, Praxisbesuche, interkulturelle Verständnis, sowie die Erkundungen der Wolgaregion.

(Report Anzeigenblatt)