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Weg mit den Stolperfallen am Schloss

Weg mit den Stolperfallen am Schloss
Gisela Nießen, Rainer Missy (l.) und Ralf Horst vom SPD-Unterbezirk Mönchengladbach nehmen das Kopfsteinpflaster im Innenhof des Rheydter Schlosses unter die Lupe. FOTO: Sabine Bruns
Rheydt. Die Mitglieder der AG 60 plus des SPD-Unterbezirks Mönchengladbach haben die Nase voll: Das Kopfsteinpflaster im Innenhof von Schloss Rheydt stelle für gehbehinderte Menschen eine gefährliche Stolperfalle dar. Sie fordern Lösungen von der Stadt. Von der Redaktion

Gisela Nießen und ihr Mann Georg kommen immer wieder gerne nach Schloss Rheydt – mit dem Rad über die Brücke bis zum Innenhof des Schlosses. Aber dann wird es schwierig. Georg Nießen leidet an Muskelschwund, der Weg zu Fuß über das Kopfsteinpflaster ist für den 68-Jährigen eine halsbrecherische Angelegenheit.

Schuld daran sind die großen Höhenunterschiede zwischen den einzelnen Steinen. Mit Rollator, Rollstuhl oder Gehhilfen kann man sich kaum darüber fortbewegen. Das Ehepaar Nießen hat sogar schon beobachtet, wie ein älterer, gehbehinderter Mann im Innenhof des Schlosses stürzte. Das war der Zeitpunkt für die beiden Lürriper, wo sie gesagt haben, „hier muss dringend etwas unternommen werden“.

Brigitte Nießen ist Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft 60 plus des SPD-Unterbezirks Mönchengladbach. Hier findet sie ein offenes Ohr für ihr Anliegen, die gefährlichen Stolperfallen am beliebten Ausflugs-ziel zu beseitigen.

Zunächst wurde über die Bezirksvertretung Süd offiziell eine Anfrage an die Verwaltung der Stadt Mönchengladbach gestellt. Die wurde auch vom zuständigen Dezernenten Dr. Gert Fischer beantwortet. Abschlägig.

(Report Anzeigenblatt)