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Was kommt nach dem Abi?

Was kommt nach dem Abi?
Ein eindeutiges grünes Votum (rechts) gab es für den Berufsinformationsabend der Bischöflichen Marienschule. Für ein Resümee standen neben der Lehrerin Katrin Hommen, die Schülerin Clara Pfander und der Schüler Simon Albertz zur Verfügung. FOTO: Franz Josef Ungerechts
Mönchengladbach. Der wichtigen Frage: „Was kommt nach dem Abitur?“ gingen Lehrer, Eltern und Schüler der Bischöflichen Marienschule nach. Innerhalb eines Informationsabends hatten Schüler der Oberstufe die Möglichkeit, sich über unterschiedliche Berufsfelder zu informieren. Eltern und Selbstständige standen als Referenten zur Verfügung. Von David Friederichs

Nach dem Erfolg eines ersten Infoabends planten Eltern, Schüler und Lehrer einen zweiten Infoabend. Der Sinn: Zukunftsplanung und Überlegungen der Oberstufenschüler bei der späteren Berufswahl zu unterstützen. Dazu sollten Berufstätige (unter anderem aus dem Kreis der Elternschaft) ganz konkret über ihre Berufs- und Studienwahl berichten und Erfahrungen weitergeben. So kam ein Angebot von 32 unterschiedlichen Vorträgen durch das Engagement zahlreicher Eltern zustande, die Einblicke in ihr Berufsleben und ihren Werdegang gewährten.

Das Feedback fiel überzeugend positiv aus. Nicht zuletzt, weil sich die Möglichkeit bot, völlig ungezwungen mit allen ins Gespräch zu kommen. So fanden es auch Katrin Hommen, Jahrgangsstufenleiterin Q2, Lehrerin für Deutsch und Sozialwissenschaften sowie auch Ansprechpartnerin für den Bereich „Berufsorientierung“. Katrin Hommen: „Was mache ich nach meinem Abitur ist doch eine typische Frage junger Menschen für die Zeit zwischen Schule und Beruf. Deshalb bildet die berufliche Orientierung einen Schwerpunkt in unserer Oberstufe.“ Dass ein Studium der beliebteste Weg für Abiturienten ist, wurde per Umfrage ermittelt. Fast 80 Prozent favorisieren ein Studium diesen Weg. Jeweils zehn Prozent interessieren sich für Handwerk oder Lehre und für Berufsbilder im gesellschaftlichen Bereich.

Clara Pfander hat sich mit ihren 16 Jahren bereits festgelegt, was sie nach dem Abitur studieren möchte: „Medizin“ sagt sie voller Überzeugung. Zwar sind ihre Eltern auch im medizinischen Bereich tätig, „doch“, so Clara, „hat dies keine Auswirkung auf meine Entscheidung. Es wurde von meinen Eltern weder verlangt noch beeinflusst.“ Der 17-jährige Simon Albertz will Jurist werden. Auch er hat keinen Druck von zu Hause, was seinen beruflichen Werdegang angeht. „Einen Anwalt und einen Richter habe ich zwar in der Verwandtschaft, doch auch die haben keinen Einfluss genommen.“

„Es war ein guter Abend mit vielen positiven Reaktionen von allen Seiten“, zeigte sich Katrin Hommen mit dem zufrieden, „unser Konzept, Eltern und Schüler stark einzubeziehen, hat sich bewährt!“ So eindeutig positiv fiel auch das Feedback der Schüler aus. Grüne Punkte, auf eine runde Tafel geklebt, gab es für „hat mir neue Erkenntnisse gebracht“, gelbe Punkte für „teilweise neue Erkenntnisse“ und rote Punkte für „keine gewinnbringende Veranstaltung“. Gesiegt hat klar die Scheibe mit den grünen Punkten. Wenige gab es für Gelb und keinen für Rot.

(Report Anzeigenblatt)