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TiG: Es läuft unnormal rund

TiG: Es läuft unnormal rund
Sinan Heesen führt seit dem 1. Januar das TiG – Theater im Gründungshaus. Vieles konnte auf den Weg gebracht werden. FOTO: Sandra Geller
Eicken. „Lassen Sie uns doch mal über die Erfolge des letzten halben Jahres reden“ – Sinan Heesen (Unnormal Entertainment) hatte zum Gespräch ins TiG eingeladen, um über die Entwicklung des Theaters im Gründungshaus zu berichten. Von Sandra Geller

Seit dem 1. Januar 2018 ist Heesen Geschäftsführer des TiG, der Neustart für die beliebte Kulturinstitution in der Eickener Fußgängerzone. Dank seiner Unnormal Entertainment GmbH pflegt er gute Kontakte zu Stars und Sternchen – „deshalb konnten wir hier neben Newcomern auch zahlreiche Künstler begrüßen, die eigentlich eine Nummer zu groß sind für dieses Haus“, berichtet der Eventmanager.

Die Renovierungsarbeiten im TiG an der Eickener Straße 88 schreiten weiter voran, die Gastronomie wird jetzt in Eigenregie geführt, und auch die Vermietung für Firmen- und Privatveranstaltungen konnte angekurbelt werden. „Mit unseren Eigenveranstaltungen sind das sechs bis acht Termine pro Woche, mehr geht nicht“, betont Heesen.

In Sachen Kulturprogramm ist das TiG eine Kooperation mit der Stadt Kaarst eingegangen. Weniger Party, dafür mehr Kabarett, Musik, Tanz und Theater lautet die Erfolgsformel für die Zukunft. Wichtige Neuerung: Am 1. November geht ein Wahl-Abonnement an den Start. Der Zuschauer kann sich dann sein eigenes Programm aus vier, acht oder zwölf ausgewählten Veranstaltungen zusammenstellen – und dabei natürlich bares Geld sparen. „Passend dazu bieten wir dann auch wieder Gutscheine an, entweder im Wert von 25 oder 50 Euro bzw. für unsere Wahl-Abos“, ergänzt Sinan Heesen.

Nach der Sommerpause läuft das Programm im TiG wieder auf Hochtouren. Am Samstag, 22. September, heißt es Schlaghosen rausholen, Plateauschuhe putzen und ab nach Eicken zur Hamburger Schlagermove-Party. Ab 20.30 Uhr heißt es dann „Tanze Samba mit mir“, „Über den Wolken“ oder einfach nur „Hossa“ (Eintritt 16,15 Euro zzgl. Gebühren).

Beim Kölsch gründeten Carolin Kebekus (ja, genau die!), Nadine Weyer und Irina Ehlenbeck 2014 die „Beerbitches“, um aus internationalen Hits kölsche Gassenhauer zu machen. Am 11. Oktober, 20 Uhr, besingt das Trio den „Köbes als Mann“ („Highway to hell“) und aus Adeles „Hello“ wird das karnevalistische „Helau“ (Eintritt 30,90 zzgl. Gebühren).

Oliver Pocher, selbsternannte „SocialMediaBitch“ klärt uns am 11. Dezember, 20 Uhr, darüber auf, wie Social Media unser Leben verändert hat. Viele wichtige Fragen werden in dem interaktivem Live-Programm zusammen mit dem Publikum geklärt (Eintritt 31 Euro zzgl. Gebühren).

Ein echtes Highlight für 2019 hatte Sinan Heesen auch schon anzukündigen: „Im dritten Quartal geben Kasalla ein Club-Konzert hier bei uns. Darauf freue ich mich sehr.“

Karten für die Veranstaltungen im TiG gibt es in unseren Geschäftsstellen „Die Anzeige“, Berliner Platz 11 und Marktstraße 5. www.dein-tig.de

(Report Anzeigenblatt)