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Schon wieder Ebbe im Teich

Rheydt. Noch im April sah es aus, als wenn der Teich am Katharinenhof nach langem Hin und Her gerettet wäre, doch die Teich-Geschichte ist noch nicht zu Ende. Jetzt ist der Teichboden durchlässig und es muss immer wieder für viel Geld nachgefüllt werden. Anwohner und der Förderverein Schmölderpark kämpfen für eine Abdichtung. Von Ulrike Mooz

Er ist Kulisse für entspannende Spaziergänge, könnte Heimat für Fische und Enten sein und gibt der benachbarten Wohnsiedlung etwas Besonderes. Aber der beliebte Bauernteich am Katharinenhof führt mal wieder nur zwölf Zentimeter Wasser, der Rest ist Mocke, weil der Teichboden durchlässig ist und das Wasser immer wieder versickert. In den Sommermonaten weht deshalb auch ein unschönes Lüftchen - je leerer, desto intensiver.

Seit über 20 Jahren kämpft der kleine See ums Überleben, vielmehr seine Anwohner und der Förderverein Schmölderpark. „Ich kenne den Teich seit Kindheitstagen“, sagt Anliegerin Marlies Winkler, und ihre Neffen hätten darin schon Bötchen fahren lassen. Marlies Winkler gehört zu einem Damentrio des Fördervereins, das im Verein liebevoll „Teichhühner“ genannt wird und sich zusammen mit Anwohnern seit Jahren für den Erhalt des Teiches eingesetzt.

Von mehreren Seiten gab es Engagement für den kleinen See. Die drei Teich-Frauen sammelten Spenden, es gab vergebliche Brunnenbohrungen und letztendlich wurden Rohre verlegt, um das Regenwasser vom Dach der Häuser 21 und 23 in den Teich zu leiten. Das schien die Lösung zu sein, doch die Wassermenge reicht nicht. Immer wieder muss der Förderverein mit Wasserspenden helfen, damit der Teich nicht zum Tümpel wird. Und immer wieder versickert es.

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(Report Anzeigenblatt)