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Poppige Mordgeschichten

Poppige Mordgeschichten
Krimiautor Arnold Küsters ist einer von 32 Autoren, die Kurzkrimis zur Sammlung „Killing You Softly“ beigetragen haben.
Mönchengladbach. Kurz - nicht immer schmerzlos - und mit Musik: In „Killing You Softly“ hat der Korschenbroicher Herausgeber Peter Godazgar 32 Krimiautoren zu Wort kommen lassen, deren Mordgeschichten von berühmten Rock- und Popklängen begleitet werden. Von Ulrike Mooz

„Mit Musik geht bekanntlich alles leichter - manchmal sogar ein Mord“, schreibt Peter Godazgar im Vorwort zur Kurzkrimisammlung „Killing You Softly. Die besten Pop- und Rock-Morde“. Das scheint zu stimmen: Kriminelle Geschichten und Musik, das geht für den Mönchengladbacher Krimiautor Arnold Küsters sowieso schon lange zusammen. Der Journalist, Krimiautor und Musiker tourt seit einigen Jahren mit einer Band aus befreundeten Krimiautoren über deutsche Kleinkunstbühnen und bietet dem Publikum musikinspirierte Kurzkrimis und augenzwinkernd kriminalistisch zu deutende Rock- und Popstücke von „Killing Me Softly“ bis „Highway to Hell“.

Die Autoren der Band, die früher als „Hands up!“ bekannt war und nach einem unschönen Stalkerangriff jetzt unter dem Namen „Streng geheim“ auftritt, gab Herausgeber Peter Godazgar sofort grünes Licht. Der hatte bundesweit nach Autoren gesucht, die mit musikalischem Spürsinn Songtexte zum Thema von kriminellen Kurzgeschichten machen. „Unser Publikum hatte bei den musikalischen Lesungen sowieso schon häufig nach den Texten gefragt“, sagt Krimiautor Küsters. So wurden neben Arnold Küsters auch Oliver Buslau, Volker Bleeck, Jörg Schmitt-Kilian, Heinrich-Stefan Noelke, Gisa Klönne, Sandra Lüpkes und Kirsten Püttjer zu Autoren der Kurzkrimisammlung.

Zwischen mordlüsternen Treckerfahrern, Bratschisten mit kriminalistischer Spürnase und in die Falle gegangenen Whisky-Schmugglern finden sich unter den Autoren noch weitere „alte Bekannte“: Nicht nur der Korschenbroicher Peter Godazgar selbst hat eine Kurzgeschichte beigetragen, sondern auch Dr. Thomas Hoeps, Leiter des Mönchengladbacher Kulturbüros und ebenfalls seit langem Krimi

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(Report Anzeigenblatt)