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Polizei und Ordnungsamt machen gemeinsame Sache

Polizei und Ordnungsamt machen gemeinsame Sache
Mathis Wiesselmann (Mitte, l.) und Beigeordneter Matthias Engel (Mitte, r.) stellten am Donnerstag die Ordnungspartnerschaft Polizei und Ordnungsamt in Rheydt gemeinsam mit den aktiven Kollegen vor.
Rheydt (um). Seit August gehen Ordnungsamt und Polizei gemeinsam auf Streife. Die Bürger sollen sich sicherer fühlen und die Sicherheit soll auch ganz konkret erhöht werden. Von Ulrike Mooz

Vermüllung, Wildpinkelei, kleinere Drogendelikte ... solche Delikte soll die noch neue Ordnungspartnerschaft von Ordnungsamt und Polizei reduzieren. Wenn der Bezirkspolizist Polizeihauptkommissar Mario Eßer mit seinem Kollegen Denny Krahnen vom kommunalen Ordnungs- und Servicedienst in der Rheydter Innenstadt Streife geht, dann geht es aber nicht nur um behördliche Präsenz, sondern auch um ein offenes Ohr für die Bürger. „Besonders ältere Leute lassen bei uns Dampf ab, weil sie sich nicht mehr sicher fühlen“, sagt Mario Eßer. Ab und zu wird mal eine Anzeige bei der Mobile Wache aufgegeben, manchmal sogar jemand observiert.

Seit dem 1. August gibt es die Ordnungspartnerschaft zwischen Polizei und Ordnungsamt. Seitdem wird gemeinsam auf Streife gegangen - pro Stadtteil mindestens zweimal im Monat. „Wenn Sie uns fragen, wann und wo, werden wir das nicht beantworten“, sagt Polizeipräsident Mathis Wiesselmann, denn der Überraschungseffekt sei dabei sehr wichtig.

Was bisher nur in den Innenstädten in Mönchengladbach und Rheydt praktiziert wurde, soll 2018 auf alle Stadtteile ausgedehnt werden: Ohne vorherige Ankündigung sollen dann auch dort zusätzliche Streifen laufen. Rund um Bahnhof und Haus Westland hat die neue Partnerschaft bereits Ergebnisse gezeigt. „Vermüllung und Drogenproblematik haben abgenommen“, sagt Matthias Engel, Beigeordneter für Bürgerservice und Ordnung.

„Gut dass Ihr da seid, Ihr könntet aber auch ruhig öfter mal kommen“, das hören die Polizisten und Ordnungskräfte am häufigsten. Und auch diejenigen, die sich nicht „an die Regeln“ halten, sind in den meisten Fällen zumindest einsichtig, das kann Kathrin Baar, ebenfalls vom kommunalen Ordnungsdienst, bestätigen.

(Report Anzeigenblatt)