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Mit Guido wird viel gelacht

Mit Guido wird viel gelacht
Guido Cantz feiert „Blondiläum“ und kommt am Donnerstag zu uns. FOTO: Porz-Entertainment
Mit seinem Jubiläumsprogramm „Blondiläum“ kommt Verstehen-Sie-Spaß-Moderator und Comedian Guido Cantz am 7. Dezember zu uns. Der Extra-Tipp konnte sich zuvor mit dem Entertainer unterhalten. Von Kellys Grammatikou

Guido, „Blondiläum“ heißt Dein aktuelles Programm zu Deinem Bühnenjubiläum „25 +1“. Was kannst Du mir zum Programm verraten?

Ich kann Dir versprechen, dass sehr viel gelacht wird. Außerdem werde ich Klavier spielen, mit dem und fürs Publikum singen und ich bringe auch Geschenke mit in Form meiner Lieblingsclips aus „Verstehen Sie Spaß“.

Du spielst Klavier?

Ja - und komischerweise überrascht das die Leute immer wieder. Ich habe sogar auch mal Schlagzeug gelernt und gespielt - aber das kommt beim Blondiläum nicht zum Einsatz. Versprochen!

Du bist ja ein echter Allrounder: Närrisch im Karneval auf der Bühne, Soloprogramm und noch TV-Moderator bei „Verstehen Sie Spaß“ - wie schaffst Du das?

Ich glaube, weil es mir einfach ganz viel Spaß macht. Du hast natürlich Recht, es sind drei Kategorien und drei total unterschiedliche Disziplinen und das funktioniert auch nur, weil ich mir treu bleibe und der Spaß mit dem Beruf kommt.

Besteht dabei dann nicht die Gefahr, dass man - wenn man Deine Shows verfolgt - einen Witz mehrfach erlebt?

Möglich ist das schon. Dabei muss ich aber sagen, dass sich ein Programm wie „Blondiläum“ natürlich entwickelt und quasi immer erneuert.

Wie meinst Du das?

Naja, das Programm beinhaltet sicher ein paar bekanntere Nummern, oder alte Themen, die ich nie gebracht habe und natürlich viele neue Nummern, die sich gerade ergeben. Ich hab beispielsweise in meinem Urlaub fast nur noch tätowierte Menschen gesehen. Oder das Scheitern von Jamaika oder Christian Lindner - alles Dinge die mir auffallen oder gerade aktuell sind. Diese nehme ich dann auf.

Über 25 Jahre auf der Bühne - hat sich damit auch ein Guido Cantz verändert?

Ich denke ja, ich bin politischer geworden. Logisch, dass ich mit Mitte 40 Dinge anders betrachte als noch mit 20 Jahren.

Freust Du Dich auf Mönchengladbach?

Ja sehr. Ich bin ja in der Vergangenheit oft genug im Karneval dort auf den Bühnen gewesen. Außerdem bin ich ein großer Fan der Borussia. Als Kölner bin ich kein Freund des 1. FC. An Mönchengladbach habe ich immer gute Erinnerungen.

(Report Anzeigenblatt)