| 13.13 Uhr

Maria Hilf plant Operation Umzug: „Das sollte klappen!“

Maria Hilf plant Operation Umzug: „Das sollte klappen!“
Packen schon die ersten Sachen auf Station H1 ein: Ute van den Abeelen (l.) und Stationsleiterin Sabine Kosmalla, die sagt: „Das ist meine letzte große Aufgabe vor der Rente.“ FOTO: Hans-Peter Reichartz
Mönchengladbach. Der Countdown läuft. Am 26. Mai zieht das Maria Hilf um – mit Sack und Pack, mit Patienten, Ärzten, Schwestern, Betten, EDV, Medizingeräten und OP-Equipment. Der Umzug ist eine enorme logistische Herausforderung. Das Krankenhaus "rotiert" bereits – damit am Stichtag alles ohne Komplikationen abläuft. Von Petra Käding

So etwas nennt man Maßarbeit: Das Maria Hilf muss als Krankenhaus funktionieren, bis der letzte Patient das Haus verlassen hat. Und im St. Franziskus muss die chirurgische Versorgung in dem Moment gewährleistet sein, wenn der erste Patient die Krankenhausschwelle überschreitet.

Hier ist exaktes Timing gefragt – daher wird der Umzug auch im Rahmen einer Evakuierungsübung abgewickelt. Die Berufsfeuerwehr wird mit 200 Einsatzkräften, vier Intensiv-Rettungswagen, 32 Krankentransportwagen und einem NEW-Bus zwischen 7.30 Uhr und 13 Uhr den Patientenumzug über die Bühne bringen. Parallel wird der Gütertransport abgewickelt. Dafür werden extra "Transportstränge" gebildet. Bis 17 Uhr soll möglichst jedes medizinische Gerät, jede Zange, jeder Tupfer am neuen Platz sein.

Doch was passiert bei Pannen? Die Evakuierungsübung sieht dafür eine Krankenhauseinsatzleitung vor, die sofort auf Zwischenfälle reagieren kann. "Das sollte klappen!", zeigt sich Stefan Bahun, federführend bei der Umzugsplanung, optimistisch. Auch die Mitarbeiter haben ein gutes Gefühl: "Das ist alles sehr gut durchorganisiert und wir haben viele helfende Hände", so Sabine Kosmalla, Stationsleiterin auf der H1.

(Report Anzeigenblatt)