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LEG: Unmut der Mieter wächst - Demo am Mittwoch

LEG: Unmut der Mieter wächst - Demo am Mittwoch
Am Wohnblock Antoniushügel kann man deutlich den Unterschied erkennen: links hat der alte Besitzer Gladbau noch saniert, rechts rotten die Balkone seit zehn Jahren vor sich hin. FOTO: Andreas Baum
Mönchengladbach (um). Viele LEG-Mieter müssen seit Jahren mit massiven Unzulänglichkeiten in ihren Wohnungen leben. Wir haben in der Vergangenheit oft darüber berichtet. Jetzt hat sich die Initiative Mieterproteste gebildet, die am 10. Oktober zu einer Kundgebung aufruft. Von Ulrike Mooz

Kaputte Heizkörper bei Minusgraden, stinkender Müll im Keller, Schimmel, ungepflegte Grundstücke, steckengebliebene Aufzüge und vor allem eine Hausverwaltung, die nicht erreichbar ist - die Mieter der LEG-Wohnungen haben eine Menge zu erdulden.

Jetzt geht der Unmut der LEG-Mieter in die nächste Phase. Nach der Gründung der Initiative LEG-Mieterproteste wird zu einer Demo am Mittwoch, 10. Oktober, in Wickrath, Am Antoniushügel 30, aufgerufen. „Wir wollten mal ein bisschen mehr machen, als nur einen Mieterstammtisch“, sagt Heike Oligschläger von der Initiative Mieterproteste. „Ein bisschen mehr“, das heißt für die Gladbacher LEG-Mieter enge Zusammenarbeit mit dem Deutschen Mieterbund in Düsseldorf und betroffenen LEG-Mietern in Köln. „Wenn bundesweit berichtet wird, geht es meistens um Düsseldorf“, sagt Heike Oligschläger, „wir möchten jetzt mal Mönchengladbach in den Fokus rücken“.

Auch die Politik zeigt inzwischen Interesse. So hat der SPD-Landtagsabgeordnete Hans-Willi Körfges bereits sein Kommen angekündigt.

(Report Anzeigenblatt)
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