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Joldenes Spönnrad für Fred und Aky

Joldenes Spönnrad für Fred und Aky
Fred und Aky bekommen das Spönnrad. FOTO: Cologne Produktion
Hardt. Der Bauchredner Fred van Halen bekommt am kommenden Samstag, 29. Oktober, das „Joldene Spönnrad“ der GKG Spönnradsbeen überreicht. Klar, dass Fred zur Preisverleihung im Hardter Pfarrheim seinen besten Freund Aky mitbringt. Von Franz Josef Ungerechts

Fred van Halen und Aky, die beiden dürfte wohl jeder kennen. „Scheißerchen“ nennt der respektlose Vogel Strauß seinen Freund Fred. Das kann Fred auch nicht ändern, denn Aky redet, wie ihm der Schnabel gewachsen ist. Und genau das macht das Duo aus: selbst geschriebene Beiträge, die beim Publikum ankommen. Damit haben Fred van Halen und sein Aky das Bauchreden im Karneval salonfähig gemacht. Nun kommt das Pärchen nach Hardt, um den Ehrenpreis, das „Joldene Spönnrad“, in Empfang zu nehmen.

Schon frühzeitig hatte Regisseurin Marion Zaum, die seit Jahren für die „Beschaffung“ der Preisträger zuständig ist, den Kontakt zu Fred van Halen geknüpft. Wie in Hardt üblich, und ebenso wie die Preisträger in den Vorjahren, wird auch Fred van Halen für sein soziales Engagement ausgezeichnet. Seinen Preis wird er am 29. Oktober im Rahmen eines Festabends im Pfarrheim erhalten.

Fred van Halen lebt in Bermatingen am Bodensee. Und da es gute Tradition ist, den designierten Spönnradsträger in seiner Heimat zu besuchen, machten sich Anfang August das Ehepaar Winfried und Marion Zaum sowie Pressewart Reiner Maßen auf den Weg zum Bodensee.

Seit 38 Jahren ist Fred van Halen als Bauchredner im Geschäft. Der gelernte Klima- und Kältebauer heißt eigentlich Manfred Geis und begann seine Karriere mit dem Frosch „Gregory McNepp“. Da jedoch die Bühnen immer größer wurden, entschied er sich, den Frosch gegen eine größere Puppe auszutauschen. So wurde „Aky“, der bunte Straußenvogel geboren. Aky wurde sein Markenzeichen und gemeinsam mit ihm tourte Fred durch Zelte und Hallen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Plötzlich war er mittendrin im „Karneval“ und über eine Agentur auch im rheinischen in Köln. Mit großem Lampenfieber hatte er 1990 seinen ersten Auftritt im Gürzenich; es wurde der Durchbruch.

Ohne Gage tritt Fred gerne für Kinder und für ältere Menschen auf, insbesondere für den Verein „Bauchgefühl“, aber auch für die Kinderkrebsklinik in Köln. Der Verein „Bauchgefühl“ hat sich die Aufgabe gestellt, die ideelle und materielle Unterstützung von Kindern, Jugendlichen und Heranwachsenden aus sozial benachteiligten Familien zur Förderung ihrer Erziehung, Bildung und Teilhabe am Gemeinschaftsleben zu unterstützen un

d zu fördern.

(StadtSpiegel)