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Historie, Spaß und Uniformen

Mönchengladbach. Heute in der Mönchengladbacher Innenstadt: Das Stadtschützenfest bekommt in diesem Jahr mit einer besonderen Liebesgeschichte eine zusätzliche emotionale Note – Otto und Adelheid „kriegen sich“ am Alten Markt! Von der Redaktion

Der Alte Markt zeigt sich heute von seiner gemütlichen Seite: Die Schützen ziehen auf, bringen alte Trachten mit und Volksfeststimmung, wie sie früher einmal war und heute noch beliebt ist.

Budengassen und Stände, Spaßmacher und Musikanten sorgen für ein wenig Jahrmarktatmosphäre. Das alles beim Stadtschützenfest, das mehr als 150 Jahre Tradition hat und seit seiner Wiederbelebung vor drei Jahrzehnten stetig wachsenden Zulauf vorweisen kann.

Erwartet werden bis zu 50 000 Marktgäste, die neugierig, hungrig und schaulustig sein sollen: Alle drei Bedürfnisse wollen die gastgebenden Schützen erfüllen.

Wenn die Bruderschaften auch auf Altbewährtes setzen, alles beim Alten lassen sie nicht. So hat ihr Stadtschützenfest längst Stadtfestcharakter, geht’s beim „Treffpunkt Kapuzinerplatz“ locker und lustig zu (heute von 11 bis 22 Uhr). Tradition ist für die Gastgeber alles, was man kennt und liebt und nicht verstaubt ist.

Das sind die Oldies von Abba, Beatles und Zappa ebenso wie Schützenfolklore und die Geheimnisse von Tausend-und-einer-Nacht. Und zur unterhaltsamen Bühnen-Show zapfen die Festwirte heimisches Altbier an und servieren Deftiges und Kulinarisches: Treffpunkt Kapuzinerplatz.

Historisch sind die Trachten und Uniformen der Schützen, die sich heute auf dem Alten Markt zu Umzügen und Parade sammeln. Gestern war Start mit dem Königsschuss. Die Bruderschaften haben unter zahlreichen Kandidaten aus den Bruderschaften der Stadt um 15 Uhr beim Vogelschuss auf dem Kapuzinerplatz ihre neue Majestät ermittelt.

Das Schützenprogramm heute beginnt mit der Krönungsmesse um 13.45 Uhr im Münster. Danach ziehen 2 500 Schützen und Musikanten (zwölf Musikkapellen blasen den Marsch) durch die Innenstadt und zur Parade, die um 16.15 Uhr am Alten Markt ist. Die Marscherlaubnis gibt Oberbürgermeister Hans-Wilhelm Reiners, ohne dessen Ja-Wort General Lothar Erbers nicht antreten lässt. Der OB muss zur Eröffnung das Freibierfass mit Schwung anschlagen und allen zuprosten.

(Report Anzeigenblatt)