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Hast Du Töne? Ja, bunte!

Hast Du Töne? Ja, bunte!
Die „Queens of Sandkasten“singen mit Familien. FOTO: Bunte Töne
Mönchengladbach. Mit „Quatsch, Musik und Gummibärchen“ fing es an, dann wurde „KiLiFee“ draus: 15 Jahre lang hatten die Mönchengladbacher Kinder ihr eigenes Kinderliederfestival. Jetzt musste ein neues Konzept her und aus KiLiFee wurde „Bunte Töne“. Das Festival breitet sich jetzt am ganzen Niederrhein aus. Von Ulrike Mooz

Wenn der Rubel nicht mehr rollt, muss man sich was Neues einfallen lassen: Aus dem Mönchengladbacher Kinderliederfestival KiLiFee ist jetzt das Niederrhein-Festival „Bunte Töne“ geworden. „Die Dreijahres-Förderung des Landes ließ sich nicht mehr verlängern“, sagt Hans-Peter Steffens, beim Festival für die Finanzen zuständig. Mit dem neuen Konzept, den ganzen Niederrhein mit einzubeziehen und mit der Duisburger Kinderliederlandschaft zu kooperieren, ging der nordrhein-westfälische Fördertopf wieder auf - dieses Mal ohne Begrenzung. „Wir sind eins von nur vier Kulturprojekten, die ohne Zeitlimit gefördert werden“, freut sich Steffens.

Im 16. Jahr geht Mönchengladbach also nicht nur mit Duisburg zusammen, um den jüngsten Musikfans etwas zu bieten, sondern vom ganzen Niederrhein sollen sich vor allem kleine Gemeinden einklinken und nutznießen. „Das größte Potenzial liegt in kleineren Städten“, sagt Organisator Sebastian Neef. Rees bei Wesel zieht zum Beispiel mit und Geldern habe auch schon Interesse gezeigt. So könnten von weither angereiste Künstler gleich mehrere Konzerttermine in benachbarten Gemeinden bedienen - etwa in Schulen oder Kitas.

Nachdem in Duisburg etwas früher gestartet wurde, steigt jetzt auch Mönchengladbach ins diesjährige „Bunte Töne“-Festival mit ein. Von den 14 Konzertterminen für Kinder, die noch kommen, finden acht in Mönchengladbach statt, unter anderem die Eröffnungsgala mit Lila Lindwurm, Cattu und Jekiss am 4. März im TIG und die Abschlussgala mit Pelemele und Trommelwerk am 18. März ebenfalls im TIG. „Dass es bei uns solche Galas gibt, ist eine Besonderheit“, sagt Anders Orth, künstlerischer Leiter von „Bunte Töne“. Eine weitere Besonderheit ist das Familiensingen mit der Gruppe „Queens of Sandkasten“ am 9. März im Familienzentrum Stadtoase und am 17. März in der Musikschule Groove. Außerdem gibt es Veranstaltungen mit Cattu aus Berlin, Olaf Wiesten aus Bottrop und Johannes Kleist aus Köln, sowie eine Fortbildung für Erwachsene.

(Report Anzeigenblatt)
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