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Gute Aussichten für das JHQ

Gute Aussichten für das JHQ
Im ehemaligen JHQ soll ein touristischer Anziehungspunkt geschaffen werden. Der Abriss der Gebäude beginnt im Januar. FOTO: Stadt MG
Mönchengladbach (pmg). Auf dem Gelände des ehemaligen JHQ, das im Dezember 2013 von den Britischen Streitkräften an den Bund zurückgegeben wurde, kommt Bewegung. Von der Redaktion

Im westlichen Bereich des riesigen JHQ-Areals in Rheindahlen soll ein zwölf Meter hohes Landschaftsbauwerk entstehen, auf dem ein Aussichtsturm mit Fernsicht errichtet werden soll. So sehen es die aktuellen Pläne von Stadt und Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA), der Eigentümerin des Geländes, vor.

„Was der Niersgrünzug im Osten der Stadt ist, wird einmal der neue Grünzug im Westen der Stadtkante sein. Irgendwann wird das heutige Tagebau-Loch einmal eine touristische Attraktion sein“, freut sich Dr. Gregor Bonin, Beigeordneter für Planen, Bauen, Mobilität und Umwelt. Der Grünzug soll im Areal an das Gebiet Knippertzbach/Hellbach angrenzen und im Besitz des Bundes bleiben.

Möglich wird das Landschaftsbauwerk durch das enorme Abraumvolumen von insgesamt 900 000 Kubikmetern auf der gesamten Liegenschaft der aufstehenden Gebäude, die in mehreren Schritten abgerissen werden sollen. In einem ersten Schritt wird der Abriss im westlichen Teilbereich vorgenommen. „Der Bauschutt wird nicht abtransportiert, sondern verbleibt bei entsprechender Eignung auf der Fläche“, erläutert Annette Pfennings, Konversionsbeauftragte der Stadt.

(Report Anzeigenblatt)