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Gemüse ernten statt kaufen

Gemüse ernten statt kaufen
Von Mai bis Oktober können die Teilnehmer mehr als 20 verschiedene Sorten Gemüse und Kräuter ernten. FOTO: BUND
Mönchengladbach. Bio-Gemüse ernten statt kaufen – eine interessante Erfahrung für Jung und Alt, die auch ohne Fachkenntnis funktioniert. Und sogar ohne eigenen Garten - nach dem Prinzip der Gemüse-Selbst-Ernte. Von der Redaktion

Gemüse-Selbst-Ernte ist der Weg zum eigenen Biogemüse und seit 10 Jahren am Rande Mönchengladbachs erfolgreich. Der Bio-Bauer legt im Frühjahr auf einem Feld seines Hofes Gemüseparzellen an: Salate, Kräuter, Kohlrabi, Kartoffeln, Zucchini, Kürbis, Mais, Mangold, … insgesamt über 20 verschiedene Sorten, die der Pächter eine Saison lang erntet (Mai bis Oktober).

Gemüse-Selbst-Ernte bedeutet: Die Pächter hacken Unkraut zwischen den Kohl-, Salat- und sonstigen Pflänzchen und gießen, falls es über mehrere Wochen sehr trocken ist. Zeitaufwand pro Woche: etwa zwei Stunden. Die nötigen Geräte und das Gießwasser stellt der Bauer zur Verfügung. Bei gärtnerischen Fragen helfen Veranstalter BUND und der Biobauer gern.

Erfahrungsgemäß reicht eine Gemüseparzelle aus, um zwei Personen mit frischem ökologisch angebautem Gemüse der Saison zu versorgen. Der Saisonbeitrag beträgt für eine ca. 45 Quadratmeter-Parzelle 100 Euro. Es sind noch Bio-Parzellen zu vergeben!

Der BUND Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V., bietet dieses Projekt gemeinsam mit dem Bio-Bauernhof Essers in Jüchen Neuenhoven an.

Bio-Parzellen sind zu bestellen bei: Bio-Bauernhof Essers Thomas Sablonski: 0163–52 01 383 oder thomas.sablonski@bio-ne.de

Ein Vortrag über das erfolgreiche Projekt der Gemüse-Selbst-Ernte und andere Möglichkeiten der Selbstversorgung gibt am 8. März um 19 Uhr im Anna Ladener Haus, Odenkirchener Straße 3a Informationen für Interessenten und beantwortet die Fragen rund um das Thema.

(Report Anzeigenblatt)