| 14.52 Uhr

Es gibt mehr Geld für das Theater

Es gibt mehr Geld für das Theater
Marc Blondin, Jochen Klenner, Britta Oellers und Frank Boss (v.l.) freuen sich über die Entscheidung, die am Donnerstag gefallen ist. FOTO: Özge Polat
Mönchengladbach. Das Gemeinschaftstheater Mönchengladbach-Krefeld kann sich auf zusätzliches Geld vom Land freuen: Die Zuschüsse an die Theater im Land werden spürbar und nachhaltig angehoben. Von der Redaktion

Das Theater bekommt zusätzliches Geld vom Land, wie der CDU-Landtagsabgeordnete Jochen Klenner mitteilt. „Das ist eine gute Nachricht für unser gemeinsames Theater“, freut er sich mit seinen drei Kollegen, den CDU-Abgeordneten aus Krefeld und Mönchengladbach, Britta Oellers, Marc Blondin und Frank Boss. Über die Wahlkreisgrenzen hinweg hatten sie sich in den vergangenen Monaten immer wieder schriftlich und in persönlichen Gesprächen für eine Erhöhung der Landeszuschüsse eingesetzt. Es gab mehrere Gespräche mit der Ministerin und ihrem Staatssekretär sowie den Kultur- und Finanzpolitikern.

„Jedes Jahr sollen landesweit die Zuschüsse um jeweils 6 Millionen Euro aufgestockt werden – im ersten Jahr sind dies für unser Theater Mönchengladbach / Krefeld also bereits rund 350 000 Euro mehr“, erläutert Jochen Klenner.

„Wir haben in den Stadträten mit dem neuen Theaterpakt bereits gute Vorarbeit geleistet. Zusammen mit der zusätzlichen Förderung des Landes, passen diese Bausteine nun gut ineinander“, so Boss weiter. Die Landeszuschüsse fallen höher aus, als vor Ort eingeplant. Nachdem die Pläne im Kulturausschuss des Landes jetzt vorgestellt wurden, soll der Landtag sie voraussichtlich Ende März beschließen. Im Anschluss werden Einzelvereinbarungen mit den einzelnen Theatern geschlossen.

Grundlage für die Mittelverteilung sind die Personalkosten der Theater. Voraussetzung für die Erhöhung soll sein, dass die Kommunen selbst keine Kürzungen vornehmen und Tarifanpassungen erfolgen. Die Förderung besteht künftig aus zwei Komponenten: Einer Basis- und einer Zusatzförderung. Die Basisförderung dient der finanziellen Stabilisierung der Theater. Die Zusatzförderung soll die künstlerische Weiterentwicklung unterstützen.

(Report Anzeigenblatt)
Weitere Empfehlungen für Sie!Anzeige