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Diese Initiative hat Vorreiterrolle

Diese Initiative hat Vorreiterrolle
IHK-Hauptgeschäftsführer Jürgen Steinmetz und Bürgermeister Michael Schroeren (vorne von links) freuen sich über den großen Erfolg der „Check In Berufswelt“. FOTO: IHK / Lammertz
Mönchengladbach. Das Projekt „Check In Berufswelt“ erhält auch in diesem Jahr im Rahmen einer Umfrage bei Unternehmen und Schülern die Gesamtnoten „gut“ und „sehr gut“ – was das erfolgreiche Engagement der Initiatoren und Co-Partner nur bestätigt. Von der Redaktion

„Das Fazit ist positiv. Wir werden weitermachen. Denn der Fachkräftebedarf ist groß und die Ausbildung des Nachwuchs im eigenen Unternehmen eine große Chance“, fasst Jürgen Steinmetz, Hauptgeschäftsführer der IHK Mittlerer Niederrhein und Schirmherr der Aktion, in den Räumen der IHK Mönchengladbach zusammen. Auch Michael Schroeren, Mönchengladbachs erster Bürgermeister, lobt: „Die Initiative hat in der Region eine Vorreiterrolle.“ Insgesamt nutzten am 26. Juni mehr als 4 300 Schüler die Gelegenheit, sich Einblicke ins Berufsleben zu verschaffen. In Mönchengladbach waren es 940 Jugendliche, die sich in 48 Ausbildungsbetrieben umsahen. Den Erfolg sieht auch Thomas Feldges, Leiter des „Check In Berufswelt“-Organisationsbüro: „Das Angebot, sich in einem der Unternehmen einen ersten Eindruck zu verschaffen, wurde gut genutzt. Die duale Ausbildung und auch duale Studiengänge sind wichtig und haben Zukunft.“ Einige der Schüler, die das Angebot in Mönchengladbach nutzten, berichten über ihre Erfahrungen: „Es ist gut, dass wir frei wählen durften. In den Unternehmen wurden alle unsere Fragen beantwortet und wir bekamen einen guten Einblick in die jeweilige Berufswelt.“ Einige von ihnen haben unter anderem bei der „RWL German Flight Academy“ oder der „Medicoreha“ Ausbildungs-Alternativen gefunden und streben jetzt Praktika an oder bewerben sich.

Zufrieden sind auch die Lehrkräfte oder Leiter beispielsweise der Realschule an der Niers, der Städtischen Gesamtschule Espenstraße, des Maria-Lenßen-Berufskollegs oder des Franz-Meyers-Gymnasiums. Sie alle sind bemüht, auch Seiteneinsteiger wie Flüchtlinge mit der Nachwuchsinitiative vertraut zu machen und sie „verstärkt mitzunehmen“. So sei es möglich, den Schülern die Angst zu nehmen, Alternativen zum Studium aufzuzeigen und die Motivation zu steigern. Das „Hineinschnuppern“ in die Arbeitswelt, das Überdenken des bisherigen Ausbildungswunschs mit Blick auf die dualen Möglichkeiten gibt den Jugendlichen Sicherheit in Bezug auf die Berufswahl. Das sieht auch Marco Lemme, Agentur für Arbeit, so: „Check In Berufswelt ist eine Brücke zwischen der Wirtschaft und den Schülern.“ Thomas Feldges untermauert das Fazit: „Check In Berufswelt ist eine der erfolgreichsten Schule-Wirtschafts-Aktionen.“

(Report Anzeigenblatt)