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Die schlaue Art, zu lernen

Mönchengladbach. Wie kann man spielerisch die ersten deutschen Worte lernen? Pro Multis-Geschäftsführer Willi Steffens hat mit einem Memo Spiel einen schlauen und zugleich einfachen Weg erfunden, mit dem Kinder – und auch Erwachsene – die ersten Vokabeln lernen können. Von Ulrike Mooz

Die Maus heißt auf Englisch mouse, auf Spanisch ratón, auf Türkisch fare, auf Polnisch mysz, auf Italienisch topo, auf Niederländisch muis und auf Französisch souris. Das alles erfährt man auf einer Bildkarte mit einer niedlichen, gemalten Maus in der Mitte. Eine von 72 Spielkarten des neuen Memo Spiels. Angelehnt ist es an das allseits bekannte Memory und entwickelt von Pro Multis Geschäftsführer Willi Steffens. „Wir haben in unseren 44 Kindertagesstätten Kinder aus 40 Nationen“, sagt er. Und sie und auch ihre Eltern könnten oft gar kein Deutsch. „Der Gedanke war, ein Spiel so zu gestalten, dass Worte in der eigenen Sprache und gleichzeitig in Deutsch zu sehen sind.“

Konzipiert ist das Memo Spiel für alle Einrichtungen und Schulen, die sich mit Integration befassen.

Die 36 Bildpaare bieten eine einfache und spielerische Möglichkeit für große und kleine Spieler ab vier Jahren, die ersten deutschen Worte zu lernen und dabei das Memory-Spiel zu spielen – eines der wenigen, bei dem die Kleinen den Großen in der Regel haushoch überlegen sind.

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(Report Anzeigenblatt)