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Die Lichter bleiben immer an

Die Lichter bleiben immer an
Mike Boochs und Hildegard Wester (l.) vom DRK müssen sich dank Joachim Schlösser und Mechthild Welters von der Stadtsparkasse keine Sorgen mehr um die Notstromversorgung des Rotkreuzstützpunktes machen. FOTO: Andreas Baum
Mönchengladbach (ysl). Damit das Deutsche Rote Kreuz an seinem Stützpunkt auf der Hohenzollernstraße auch im Katastrophenfall einsatzbereit ist, spendete die Stadtsparkasse Mönchengladbach nun ein Notstromaggregat. Von Yvonne Simeonidis

Das Geld für das Aggregat, ganze 10 000 Euro, kommt aus dem PS-Zweckertrag, mit dem jährlich viele gemeinnützige lokale Institutionen, Vereine und Einrichtungen unterstützt werden. „Je mehr Sparer PS-Lose kaufen, umso mehr Projekte können wir unterstützen“, erklärt Mechthild Welters, stellvertretende Abteilungsleiterin bei der Stadtsparkasse. „Als Sparkasse sind wir der Region sehr verbunden“, betont Joachim Schlösser, Leiter der Stadtsparkassen-Filiale Eicken, „deswegen bleibt unsere Unterstützung in der Stadt.“

Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) Mönchengladbach verbindet mit der Stadtsparkasse eine langjährige Zusammenarbeit. „Wir konnten schon mehrfach auf die Hilfe der Sparkasse zählen“, freut sich Mike Boochs, Kreisgeschäftsführer DRK, und so stellte er Ende letzten Jahres den Antrag für das Notstromaggregat. „Als DRK sind wir hauptsächlich auf Spenden angewiesen“, betont Boochs, „das Aggregat hätten wir ohne die Hilfe der Sparkasse nicht anschaffen können.“

Die Anschaffung war so wichtig, weil am Rotkreuzstützpunkt an der Hohenzollernstraße alle Fäden zusammenlaufen. Das reicht von der Koordination des Katstrophenschutzes bis zum Mahlzeitendienst. „Ohne Strom geht heutzutage nichts mehr. Alles ist digital. Deswegen stand das Aggregat ganz oben auf unserer Prioritätenliste“, erklärt Mike Boochs.

Für den reibungslosen Gebrauch des eine Tonne schweren Geräts wurde im Vorfeld das Stromnetz des Gebäudes umgebaut. Weitere Umbaumaßnahmen erfolgen noch, um den richtigen und sicheren Platz für das Notstromaggregat zu garantieren. Mit seinen 30 KVA Leistung wird das Gerät dann garantieren können, dass die Arbeit des DRK, des Einsatzstabes und des Rotkreuzstützpunktes auch bei einem längeren Stromausfall reibungslos funktioniert.

(Report Anzeigenblatt)