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Alte Plätzchen wiederverwenden

Alte Plätzchen wiederverwenden
Redakteur Thomas Hippel hat die Upcyling-Rezeptideen der Initiative „Zu gut für die Tonne“ ausprobiert. Und der Redaktion haben alle Varianten gut geschmeckt. FOTO: Ulrike Mooz
Mönchengladbach. Weihnachten ist vorbei, Silvester auch - die meisten haben jetzt, wenn sie Weihnachtsplätzchen sehen, eher Gedanken an Flucht, als dass ihnen das Wasser im Mund zusammen läuft. Aber wegwerfen ist einfach zu schade. Wir haben die Tipps zum Upcycling von Weihnachtsgebäck der Initiative „Zu gut für die Tonne“ ausprobiert. Von Ulrike Mooz

Der Stollen trocknet auf dem Küchenschrank vor sich hin, die Plätzchen kann man einfach nicht mehr sehen und der Schokoweihnachtsmann wartet halb aufgegessen darauf, dass er endgültig entsorgt wird. Aber halt, da geht noch was! Die Initiative „Zu gut für die Tonne“ hat Tipps, was man mit Weihnachtsleckereien, die nicht mehr ganz neu sind, machen kann.

Aus

Spekulatius

kann man zum Beispiel einen leckeren Brotaufstrich machen: Zerbröseln und mit zerlassener Butter und Kondensmilch so lange verrühren, bis eine glatte Masse entsteht.

Eine Scheibe trockenen

Stollen

kann man zehn Minuten in einer Mischung aus Eiern und Milch einweichen und eine winterliche Variante von Armen Rittern daraus braten. Von beiden Seiten goldbraun angebraten und mit einer Kugel Eis ein echtes Schmankerl.

Lebkuchen

peppt – gerieben und für etwa zehn Minuten in Wasser, Milch, Sahne oder Wein eingeweicht – Bratensoßen auf. Die Raspeln werden unter die Bratensoße gerührt und für eine Viertelstunde mitgekocht. Die Mischung taugt auch als Füllung für einen Bratapfel.

Plätzchen

kann man mit dem Mörser zerstoßen und als Streusel in Joghurt, Eis oder Süßspeisen mischen.

Und ein angebrochener

Schokoweihnachtsmann

wird – im Handumdrehen geschmolzen – zur Veredelung für einen leckeren Becher Trinkschokolade.

(Report Anzeigenblatt)