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„Haas höpp“ ins Narrentreiben

„Haas höpp“ ins Narrentreiben
Die neue Prinzessin der KG Mennrather Sankhase, Marie-Sophie I., hat die Regentschaft übernommen. FOTO: Bert Stevens
Rheindahlen (bs). …aber ohne ihren langjährigen Präsidenten Thomas Steffan, der sich mit seiner KG Mennrather Sankhase überworfen hat. Nun stand als Präsidentin eine Frau auf der Bühne – Heike Pötter. Und keine Frage, sie machte ihre Sache großartig. Von Bert Stevens

Irgendwie war es schon ein recht komisches Gefühl, eine Sessionseröffnung der KG Mennrather Sankhase ohne ihr „Gesicht“, den langjährigen Sitzungspräsidenten Thomas Steffan, zu erleben. Interne Meinungsverschiedenheiten innerhalb des Vorstandes hatten zu einem irreparablen Bruch geführt, woraufhin Thomas Steffan seine Ämter niedergelegte und in letzter Konsequent seine KG verließ. Aber „the Show must go on“, sagte man sich bei den karnevalistischen Mennrathern – und eröffnete bestgelaunt die Session.

Nun stand Heike Pötter erstmals als Präsidentin der Mennrather Sankhase auf der Bühne und führte gekonnt und schwungvoll durch das Programm, das viele Höhepunkte aufzuweisen hatte. Gleich zu Beginn fand die Entthronisierung der amtierten Prinzessin Hannah I. statt, die ihrer Nachfolgerin (Marie – Sophie I.), die im Anschluss gekürt wurde, „viel Coolness“ im neuen Amt wünschte.

Die Sessionseröffnung der KG Mennrather Sankhase in der Aula des Schulzentrums an der Geusenstraße wurde von zahlreichen befreundeten Karnevalsgesellschaften begleitet, darunter die KG Stadtmitte, Potz op, Rheer Knöpkes, Schwarz-Gold Odenkirchen, KG Rot-Weiß Genhülsen, DG Hei on Klei, Laakebüll, Spönnradsbeen Hardt, Wanloer Ströpp und der KG Op de Hoeh aus Uerdingen, die größtenteils auch mit ihren Tanzgarden erschienen waren, die wiederum mit ihren flotten Tänzen das Publikum begeisterten – und stets mit einem mehrfachen und kräftigen „Haas Höpp“, dem närrischen Schlachtruf der Sankhase, am Ende ihrer Vortragskunst verabschiedet wurden.

Die KG Mennrather Sankhase darf zurecht von einer gelungene Sessionseröffnung sprechen – und sich schon jetzt auf ihre anstehenden Sitzungen freuen.

(Report Anzeigenblatt)