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29 offene Ausbildungsplätze

29 offene Ausbildungsplätze
Das Tablet als Handwerkszeug für Azubis: Die NGG will Branchen wie die Ernährungswirtschaft für die „Industrie 4.0“ fit machen – und setzt dabei auf den „Digital-Nachwuchs“. FOTO: NGG
Mönchengladbach. Nachwuchs gesucht: Zum Start des neuen Ausbildungsjahres macht die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) auf offene Lehrstellen in Mönchengladbach aufmerksam. Von der Redaktion

In der Ernährungsindustrie sind von 42 gemeldeten Stellen nach aktuellen Angaben der Arbeitsagentur noch 29 Plätze frei – vom Lebensmitteltechniker bis zur Chemielaborantin. Auch das Gastgewerbe in der Stadt zählt noch 48 offene Stellen für angehende Köche, Kellner & Co.

Für die Geschäftsführerin der NGG Krefeld-Neuss, Manja Wiesner, steht fest: „Eine Ausbildung in der Lebensmittelbranche hat Zukunft. Ohne gelernte Fachleute funktioniert die Süßwaren- oder Getränkeherstellung genauso wenig wie ein Hotel oder Wirtshaus.“ Allerdings hätten viele Betriebe mittlerweile Schwierigkeiten, genügend Nachwuchs zu finden. Arbeitgeber dürften daher nicht nur auf Bewerber mit Abitur oder guten Noten schielen. Sie sollten zudem Flüchtlingen eine Chance geben, so Wiesner. „Und auch Schulabgängern muss klar sein: Bei der Bezahlung und bei den Ausbildungsbedingungen ist das Gastgewerbe in den letzten Jahren attraktiver geworden.“

Trotzdem gebe es in Sachen „Industrie 4.0“ noch jede Menge zu tun: „In Mönchengladbach müssen wir die Berufsausbildung für das digitale Zeitalter fit machen. Vom IT-Know-how bis zur Anlagensteuerung per Tablet brauchen wir die neue Technik auch in den Ausbildungsplänen in Betrieb und Berufsschule“, betont die Gewerkschafterin.

(Report Anzeigenblatt)