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24-Stunden-Rennsport-Krimi in der Eifel

24-Stunden-Rennsport-Krimi in der Eifel
Mercedes-AMG gehört auch in diesem Jahr wieder zu den Favoriten beim 24h-Rennen auf dem Nürburgring. FOTO: Carlo Aretz
Nürburg. Das 24h-Rennen auf dem Nürburgring verspricht Spannung pur. Wir verlosen 20 Gastkarten, einen Blick hinter die Kulissen und ein Buch-Paket. Von der Redaktion

Das ADAC Zurich 24h-Rennen am Himmelfahrtswochenende, 25. bis 28. Mai, wird ein Motorsportfest. Nie war die Favoritenfrage schwieriger zu beantworten bei diesem Nordschleifenklassiker. Denn bei den bislang ausgetragenen beiden Läufen zur VLN und dem 24h-Qualirennen gab es überraschende Spitzenreiter, dramatische Ausfälle und unerwartete Sieger. Nur eines steht fest: Die Siegkandidaten sind zahlreich – vielleicht ist die 45. Auflage der 24h sogar die mit den zahlreichsten Favoriten. Audi, Bentley, BMW, Vorjahressieger Mercedes-AMG und Porsche sind mit Werkspiloten und werks- oder werksnahen Teams mit dabei. Hinzu kommen brillante Privateinsätze. Für Furore sorgte beim 24h-Quali-Wochenende etwa die Mannschaft um US-Milliardär James Glickenhaus, die mit ihrem bildschönen SCG003C wie der sichere Sieger aussah, dann aber nach einem unglücklichen Defekt in der Schlussphase ausfiel und den Weg für einen Audi-Doppelsieg ebnete. Zuvor hatte es in der VLN zwei Siege für das Porsche-Team Manthey gegeben – und auch andere Fabrikate sammelten 2017 bereits Führungskilometer auf der Nordschleife. Die Chancen der fast drei Dutzend Teams in den siegfähigen Klassen beim 24h-Rennen sind demnach ausgeglichen, und das Rennen verspricht Hochspannung.

Wenn es um die Favoritenfrage geht, dann lautet die Antwort nicht selten auch: Mercedes-AMG. Nach dem Vierfachsieg im vergangenen Jahr steigt der Druck auf die Mannschaft mit dem Stern so noch einmal. Doch die kann damit umgehen: „Na klar, wir sind diesmal die Gejagten“, grinst DTM-Pilot und 24h-Sieger 2016, Maro Engel, der aber auch gelassen bleibt: „Aber dieses Jahr gibt es so viele starke Fahrzeuge und Fahrerpaarungen, dass ich nicht von vorne herein sagen kann, wer Favorit ist.“ Für den Münchner ist das 24h-Rennen ein Highlight des Jahres, nicht zuletzt wegen seiner besonderen Startnummer: „Im Mai tragen wir als Vorjahressieger die Nummer 1. Das ist eine echte Ehre. Pole Position, schnellste Rennrunde und letztlich der Sieg – das war vergangenes Jahr sicherlich das bis dato erfolgreichste Wochenende meiner Karriere.“ Am Nürburgring wird er so manchem Kollegen begegnen, mit dem er sonst in der DTM die Klingen kreuzt: Das halbe aktuelle DTM-Starterfeld ist vertreten, dazu kommen viele weitere Piloten mit Tourenwagen-Erfahrung, sowie Langstrecken-Spezialisten, Sportwagen- und GT-Experten.

(Report Anzeigenblatt)