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Vitamin D – das Sonnenvitamin

Letzte Woche bin ich noch über Studien und Statistiken hergezogen, und diesmal starte ich selbst mit einer: 90 Prozent der Deutschen haben einen Vitamin D-Mangel. Warum ist das so? Kaum gibt die Natur uns eine Aufgabe, nämlich das Vitamin D selbst in der Haut zu synthetisieren, tut der Mensch alles, um die Aufgabe mal so richtig zu vermasseln.

Lange Hosen, lange Shirts, Sonnenbrille, Sonnencreme, ganzen Tag im Gebäude oder hinter Glas sitzen – alles Faktoren, die die hauseigene Vitamin D-Produktion negativ beeinflussen. Diese Synthese funktioniert nur in der prallen Mittagssonne, da nur dann die UVB-Strahlen stark genug sind und zum anderen die Sonne steil genug steht. Ein optimaler Vitamin D-Wert spielt nicht nur für Sportler eine wichtige Rolle (senkt die Entzündungen im Muskel, erhöht die Sauerstoffaufnahme, sowie die Testosteronproduktion), sondern ist auch entscheidend, wie gut Sie die Sonne vertragen.

Das bedeutet nicht, dass, wenn Sie vom Hauttyp so sind, wie ich und eine weiße Wand neben Ihnen aussieht wie der Himmel bei Nacht, dass Sie bei optimalem Vitamin D-Werten, den ganzen Tag oben ohne in der Sonne brutzeln können, ohne anschließend auszusehen wie ein Hummer. Allerdings vertragen Sie die Sonne deutlich besser, senken das Risiko von Sonnenbrand, werden schneller braun und für alle Freunde eines gesunden Teints: Sie bleiben auch länger braun! Daher meine generelle Empfehlung, versuchen Sie sich zwischen 10 und 14 Uhr mal draußen aufzuhalten. 10 Minuten das Gesicht in die Sonne halten, lässt den Vitamin D-Spiegel zwar nicht unbedingt aus dem Keller heraus. Darüber hinaus ist eine Supplementation mit einem Vitamin D Produkt eine gute Wahl, um den Vorgang zu beschleunigen.

Bei Fragen zum Produkt oder Dosierempfehlungen, schreiben Sie mir doch einfach eine Mail. In diesem Sinne: genießen Sie die (Sommer)Sonne!

michaelrainerathletics@gmail.com