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Schulterkomplex, Teil 2

Schulterkomplex, Teil 2
FOTO: privat
In dieser Woche möchte ich gerne das Thema der letzten Kolumne weiterausführen.

Schulterschmerzen sind eine der häufigsten Krankheitsbilder in Deutschland, laut Statistik klagt jeder 9. mittlerweile über Schulterbeschwerden. Das Impingement-Syndrom ist meist die Diagnose. Die Schulter ist anders als etwa das Hüftgelenk deutlich beweglicher, da es aber vor allem durch Bändern, Sehnen und Muskeln stabilisiert wird auch anfälliger.

Arbeiten über Kopf, Verschleißerscheinungen, Fehl- und Überbelastungen oder auch mehr Muskulatur können zu diesem Syndrom führen. So kann durch zu wenig Platz unter dem Schulterdach eine höhere Reibung der Sehne entstehen, die eine Entzündung auslösen kann. In ganz schlimmen Fällen kann es sogar zu einem (Teil)abriss der Sehne kommen.

Damit das nicht passiert, sollten Sie darauf achten, dass Ihre Schultern und die stabilisierenden Muskeln (Rotatorenmanschette) stark genug sind. Einer meiner häufigsten Empfehlungen ist hierfür der Schulterkomplex 1, den Sie auf dem Foto aufgeteilt in jede Teilbewegung sehen können. Zu Beginn oder am Ende einer Trainingseinheit, 3 Sätze á 6 bis 12 Wiederholungen, langsam und kontrolliert, sollte dabei helfen Schulterschmerzen zu vermindern oder erst gar nicht auftreten zu lassen.

Wenn Sie Fragen zu dieser oder einer vorherigen Kolumne haben oder Anregungen für ein Thema: schreiben Sie mir einfach eine Mail! Bis dahin, viel Erfolg mit dem Schulterkomplex für gesunde und starke Schultern!

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