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Kniebeuge, Teil 2

Letzte Woche ging es darum, warum die Kniebeuge eine, wenn nicht sogar die beste Trainingsübung überhaupt ist. Diese Woche erkläre ich Ihnen, was eine gute Kniebeuge ausmacht und worauf Sie bei der Ausführung achten sollten, damit Ihre Technik besser wird!

Punkt 1: Richten Sie den Blick nach vorne, erhöhen Sie die Chance, mit dem Oberkörper schön aufrecht zu bleiben und somit die Belastung für den unteren Rücken gering zu halten. Blicken Sie dagegen nach unten, tendieren Sie dazu, den Oberkörper nach vorne zu beugen. Es gilt: der Körper folgt den Augen.

Punkt 2: Die Ellbogen sollten unter der Stange sein! Dieser Tipp ist entscheidend für die Position des Oberkörpers, je aufrechter Sie bleiben, desto besser. Mit den Ellbogen vorne, also unter der Stange, ist ein Nachvornekippen gar nicht möglich!

Punkt 3: Lieber keine Kniebeuge als eine halbe Kniebeuge! Lassen Sie sich nicht täuschen. Eine Kniebeuge bis zum 90 Grad-Winkel ist schädlicher für Ihre Knie, als eine Kniebeuge, bei der die Rückseite der Oberschenkel Ihre Waden berühren! Neun von zehn meiner Kunden können an Tag 1 keine ansehnliche Kniebeuge ausführen.

Der 1. Tipp ist, dann den Hocksitz zu üben! Zu dieser Vorübung für die Kniebeuge finden Sie im Online Archiv auch einen Beitrag von mir. Viel Erfolg beim richtigen Ausführen der Kniebeuge!

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