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Die Liste, Teil 2

Fortsetzung von letzter Woche: Ich hoffe, viele von Ihnen haben fleißig Protokoll geführt und in den letzten 7 Tagen alle Lebensmittel aufgeschrieben, die es auf den Teller geschafft haben! Was also jetzt anfangen mit dieser Liste?

Punkt 1, zählen Sie die verschiedenen Lebensmittel. Schaffen Sie eine Zahl größer als 20? Das wäre gar nicht so schlecht, denn im Schnitt essen wir trotz riesengroßer Auswahl im Markt und Supermarkt nur 12 bis 17 unterschiedliche Lebensmittel. Übertreffen Sie die Zahl? Gut. Versuchen Sie die Zahl in der nächsten Zeit noch weiter nach oben zu schrauben. Liegen Sie im Schnitt oder sogar darunter? Dann wird es Zeit, den Einkaufszettel um neue Lebensmittel zu erweitern. Wann gab es das letzte Mal bei Ihnen Fisch und wenn ja, gab es Lachs? Gehen Sie an die Fischtheke und nutzen Sie einfach mal die reichhaltige Auswahl, die uns zur Verfügung steht.

Punkt 2, versuchen Sie, nur noch richtige Lebensmittel auf Ihrer Liste zu haben. Was meine ich damit? Wenn Sie einen Apfel in die Hand nehmen steht hinten kein Etikett mit "Zutaten" drauf. Ein Apfel ist ein Apfel. Hähnchenbrust ist Hähnchenbrust. Im Vergleich dazu der Schinken aus dem Kühlregal: der hat durchaus eine gar nicht mal so kurze "Zutaten"-Liste. Achten Sie darauf, je natürlicher desto besser, denn meistens ist Zucker in irgendeiner Form und unter einem Decknamen in dieser Zutatenliste enthalten.

Punkt 3, versuchen Sie eine Sache zu streichen, die Ihnen nicht gut tut. Sie möchten abnehmen, aber Schokolade und Chips landen wöchentlich im Einkaufswagen? Streichen Sie explizit EINE von beiden raus. Denken Sie dabei daran, es geht nicht darum, ab morgen alles perfekt zu machen, sondern darum, es besser zu machen. Eine Versuchung weniger in einer Ihrer Schubladen kann Ihnen dabei helfen, Ihre Fitnessziele besser zu erreichen!

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