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Hymne nicht zum letzten Mal hören

Hymne nicht zum letzten Mal hören
Tobias Strobl gehörte in Bern zur Startformation und hat auch morgen gute Chancen, von Beginn an aufzulaufen. FOTO: Getty Images
Mönchengladbach. Die Ausgangsposition ist gut, doch noch stehen 90 Minuten zwischen Borussia Mönchengladbach und der Gruppenphase der Champions League. Wie im Hinspiel will André Schubert auch im Rückspiel siegen und so keine Zweifel aufkommen lassen. Von David Friederichs

Auf einmal klingelt ein Handy und die Champions League Hymne erklang im Presseraum von Borussia Mönchengladbach. André Schubert nahm es mit einem Lächeln. „Ist das schon die Einstimmung auf morgen?“, fragte er. Denn auch heute, kurz vor dem Anstoß, wird diese Hymne durch den Borussia-Park schallen - und es soll nicht das letzte Mal sein. „Wir wollen die Hymne noch öfter hören, alle wollen in die Champions League“, machte Schubert dann auch das Ziel für die heutigen Partie deutlich. Zwar könne es noch schief gehen, das hätten schon viele Europapokal-Abende gezeigt, doch will er zusammen mit seiner Mannschaft alles dafür tun, dass dies nicht passiert. „Wir haben uns eine gute Ausgangsposition erarbeitet und wollen auch das Rückspiel dominieren und gewinnen.“

Einer, der dabei durchaus wieder auf dem Platz stehen könnte, ist Tobias Strobl. In Bern absolvierte er sein erstes Champions League Spiel, hörte erstmals die Hymne auf dem (künstlichen) Rasen in Bern. „Das war schon etwas Besonderes“, erzählt Borussias Neuzugang, der sich nun auf das erste Spiel in seinem neuen „Wohnzimmer“ freut. „Ich werde versuchen es zu genießen. Wenn wir unsere Leistung bringen, dann gehen wir auch als Sieger vom Platz.“ Strobls Chancen, auch diesmal wieder von Beginn an zu spielen, sind durchaus realistisch. Denn André Schubert war vom ersten Tag an begeistert. „Er ist ein sehr variabler Spieler. Zweikampf- und kopfballstark, ruhig im Spielaufbau - er tut unserem Spiel gut“, so der Trainer. Und so stehen die Chancen gut, dass Strobl noch des öfteren die Champions League Hymne hören wird, nicht nur im Presseraum, sondern auf dem Rasen im Borussia-Park.

(StadtSpiegel)