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Strobl: Johnson als gutes Beispiel

Strobl: Johnson als gutes Beispiel
Hier noch Gegner, in der kommenden Saison Teamkollegen: Patrick Herrmann und der Noch-Hoffenheimer Tobias Strobl.
Mönchengladbach. Viele Spieler sind es noch nicht, die den Weg von der TSG Hoffenheim zu Borussia Mönchengladbach gefunden haben. Tobias Strobl ist nach Fabian Johnson erst der zweite. Dennoch gibt es einige Parallelen. Von David Friederichs

Irgendwie scheint es, als müsste man seine ersten Schritte im Seniorenfußball bei 1860 München gemacht haben, wenn man aus Hoffenheim irgendwann den Weg zur Borussia finden will. Denn sowohl Fabian Johnson, der 2014 aus Sinsheim an den Niederrhein wechselte, als auch Tobias Strobl, der ab Sommer das Trikot des VfL tragen wird, machten ihre ersten Spiele für die zweite Mannschaft des Münchener Traditionsklubs.

Und, das eint ebenfalls beide Spieler, sie kommen ablösefrei. Seit 2011 trägt Strobl mittlerweile das Trikot der TSG, ein Jahr lang sammelte er beim 1. FC Köln in Liga Zwei Erfahrung. Strobl soll Havard Nordtveit ersetzten. Ähnlich wie Nordtveit gilt auch Strobl in Hoffenheim als zuverlässiger Spieler, ist vielseitig einsetzbar. Sowohl in der Innenverteidigung, auf der Sechs als auch als Außenverteidiger lief er auf. „Er ist in der Defensive auf mehreren Positionen einsetzbar und passt auch charakterlich sehr gut zu uns“, sagte Eberl kurz nach der Verpflichtung. Mit seinen 25 Jahren ist er für Eberl-Verhältnisse zwar fast schon ein alter Hase, dennoch besteht noch Entwicklungspotenzial beim Defensivallrounder. Also doch irgendwie ein typischer Eberl-Transfer.

(Report Anzeigenblatt)