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Alles selbst in der Hand

Alles selbst in der Hand
André Hahn sicherte durch seinen Treffer in München den wichtigen Punkt im Kampf um Platz vier. FOTO: Getty Images
Mönchengladbach. Wie viel der Punkt in München wert war, zeigte sich erst am späteren Samstagabend. Durch die Niederlage der Berliner in Leverkusen blieb der VfL auf Rang vier und hat es in den letzten beiden Spielen nun selbst in der Hand, diesen Platz abzusichern. Von David Friederichs

Den Geschmack der Champions League kennen Borussias Spieler noch allzu gut. Auch wenn der Abgang am Ende eher bitter auf der Zunge lag, so waren es doch viele süße Tropfen, die man mitnehmen durfte. Und die Lust auf mehr davon soll den VfL in den letzten beiden Spielen dazu führen, den vierten Tabellenplatz zu verteidigen. „Dafür werden wir alles geben“, ist sich auch Sportdirektor Max Eberl sicher. Schließlich bietet sich eine tolle Ausgangslage, die es nun zu vergolden gilt.

Auch wenn mit Bayer Leverkusen eine Mannschaft im Borussia-Park gastiert, die mit dem Selbstvertrauen aus sieben siegreichen Spielen in Folge anreist. Ein Lauf zur rechten Zeit, ein Lauf, der der Werkself Platz drei gesichert hat. Der Druck und die Luft könnten nun allerdings etwas raus sein, denn nach oben kann Bayer ebenso weinig ausrichten wie nach unten abrutschen. Gut möglich, dass Leverkusens Trainer Roger Schmidt die letzten beiden Spiele nutzen wird, um dem ein oder anderen Vielspieler eine Pause zu gönnen und auch der zweiten Reihe eine Chance zu geben.

Doch sollte sich der VfL ohnehin nicht allzu viel mit dem Gegner oder möglichen Rechenspielchen beschäftigen. Denn gewinnt der VfL beide Spiele, ist ihm Platz vier und damit der Champions League Qualifikationsplatz nicht mehr zu nehmen. Und gerade vor heimischem Publikum hat sich der VfL, mit Ausnahme des ersten Rückrundenspiels gegen Borussia Dortmund, keine Blöße gegeben und die optimale Punkteausbeute geholt. Und ausgerechnet im letzten Heimspiel der Saison sollte diese Serie möglichst nicht reißen.

(StadtSpiegel)